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Neue Autos für Sie gefahren : Kleiner Dynamiker

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neue Generation des Suzuki Swift bietet mehr Raum und bewahrt die bekannten Qualitäten.

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2017 | 10:00 Uhr

Die Erneuerung des Suzuki Swift ist diesmal auch optisch deutlich ausgefallen. Die beiden Vorgänger-Generationen des Kleinwagens waren sich noch zum Verwechseln ähnlich. Der neue Swift, der kürzlich bei den Händlern erschienen ist, nimmt die Design-Idee auf, wirkt aber reifer und kraftvoller. Technisch hat Suzuki nachgerüstet und bietet nun Assistenz für Notbremsung, Fernlicht und Spur halten sowie einen adaptiven Tempomaten an.

Die klare Linienführung ist geblieben, leichte Rundungen in der Schulterpartie und schärfer geschnittene Scheinwerfer stehen dem Swift gut. Die Überhänge des 3,84 Meter kurzen Autos fallen noch knapper aus, was dem Radstand zugute kommt. Nach wie vor baut der Swift vergleichsweise hoch, was einerseits die Wiedererkennbarkeit fördert und andererseits ein luftiges Raumgefühl. Trotz fast unveränderter Außenabmessungen wächst das Kofferraumvolumen auf 265 Liter, ein guter Wert im Segment. Bei vorgeklappten Rücksitz-Lehnen stehen 947 Liter zur Verfügung.

Bei der Einrichtung des Interieurs setzt Suzuki auf schlichte Sachlichkeit. Die Verkleidungen von Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türen sind aus ungeschäumtem Kunststoff, aber noch ansehnlich gestaltet. Die Bedienung aller Funktionen erschließt sich schnell, der große Bildschirm des Infotainments mit Smartphoneanbindung sieht attraktiv aus, ebenso das griffige und unten abgeflachte Sportlenkrad.

Davor sitzt man recht bequem mit guter Bewegungsfreiheit. Auch hinten kann man Erwachsene ohne schlechtes Gewissen längere Zeit transportieren. Sie steigen durch weit öffnende Türen zu, deren Griffe unauffällig in der schwarzen C-Säule versteckt sind.

Fahrdynamisch hatte der Swift stets Vergnügen bereitet und auch die neue Generation löst in dieser Hinsicht ein, was die sportliche Optik verspricht. Weil der neue Swift auf erstaunliche 840 Kilogramm Netto-Leergewicht – 120 weniger als bisher – abgespeckt hat, wirkt bereits der 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 90 PS recht agil – wenn er mittels des Fünfgang-Getriebes bei Laune, also bei Drehzahl, gehalten wird. Dann klingt er auch recht kernig, während er sonst akustisch angenehm dezent bleibt. Zurückhaltend ist der leichte Swift beim Verbrauch. 4,3 Liter sind es nach Norm, 4,8 Liter gönnte sich der Benziner bei Landstraßenfahrt und um die sechs Liter nach längeren, zügig gefahrenen Autobahnabschnitten.

Fahrwerk und Lenkung arbeiten auch im neuen Swift harmonisch zusammen: straff und direkt ausgelegt, um wieselig und stabil durch Kurven zu wedeln, aber ausreichend komfortabel bei Wellen und Unebenheiten.

Unter dem Strich macht Suzuki mit dem fahraktiven Kleinwagen ein ehrliches und überzeugendes Angebot. Man sollte mindestens 14  790 Euro für die zweite Aussttattungslinie „Club“ anlegen. Nur dann sind Basics wie Klimaanlage, höhenverstellbarer Fahrersitz, Radio oder elektrisch verstellbare Außenspiegel an Bord.

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