Jeepster – für Rubicon Trail & Co.

Der Jeepster - V8-getrieben bewältigte er den Rubicon Trail. Dennoch erbringt dieses Fahrzeug  dank seiner individuellen, verstellbaren Aufhängung, beeindruckende Leistungen im Straßenverkehr.
Der Jeepster - V8-getrieben bewältigte er den Rubicon Trail. Dennoch erbringt dieses Fahrzeug dank seiner individuellen, verstellbaren Aufhängung, beeindruckende Leistungen im Straßenverkehr.

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04. April 2008, 04:34 Uhr

Ein V8-getriebener Sportwagen, der den Rubicon Trail bewältigen kann – den ultimativen Test in Sachen Geländegängigkeit. Was lag näher, als diesem Fahrzeug den Namen Jeepster zu geben?

„Der original Jeep Jeepster von 1948 war eine interessante Adaptation eines Militärfahrzeugs an das Zivilleben“, so Michael Moore, DaimlerChrysler Chefdesigner für das Innere und Äußere von Jeep-Modellen. „Er sah schon sehr massiv aus, war aber tatsächlich schlicht ein Auto. Er verzichtete auf einige der Merkmale, durch die sich inzwischen alle Jeeps auszeichnen – z. B. den Allradantrieb und die echte Offroad-Fähigkeit. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass dieses Fahrzeug den Rubicon Trail bewältigt und dennoch, dank seiner individuellen, verstellbaren Aufhängung, beeindruckende Leistungen im Straßenverkehr erbringt.“

Die elektronische, unabhängige Allradaufhängung des Jeepster lässt sich über zwei Konsolenhebel verstellen. Auf der Straße hat der Jeepster eine Bodenfreiheit von 14,6 Zentimetern. Im Gelände lässt sich der Jeepster zur Bewältigung felsiger Strecken auf eine Bodenfreiheit von 24,8 Zentimeter anheben. Laut Moore ist der Jeepster mit seinen kurzen Überhängen und seinem 4.7 l-V8-Motor (32 Ventile) keineswegs ein „Möchtegern-Geländewagen“, sondern ein authentisches Offroad-Fahrzeug. Schließlich hat er riesige Doppelauspuffrohre, ein Quadra-Trac-II-Verteilergetriebe mit auf Wunsch verfügbarem Allradantrieb, Viergangautomatik und eine integrierte Bodenschutzplatte und ist sogar mit einem in das Haubenscharnier integrierten Abschlepphaken ausgerüstet.

Der Kühlergrill mit seinen traditionsgemäß sieben Lamellen wird von offenen, seitlich über den Vorderreifen montierten Kotflügeln flankiert. Die runden Scheinwerfer ragen leicht über die Haubenoberfläche hinaus, und der elegante Schriftzug in der Mitte der Haube steht in der Tradition des ursprünglichen Jeepster. Das gesamte Fahrzeug ist – in Straßenposition – nach vorn geneigt und vermittelt einen aggressiven, geradlinigen Eindruck. Unter dem flexiblen Faltverdeck steht ein Rollgehäuse bereit. Und die tief modellierten 19-Zoll-Aluräder sind mit Goodyear-Reifen für erweiterte Mobilität bestückt: sie können nach einer Reifenpanne noch 50 Meilen weiter fahren.

Im Wageninneren ist die Instrumententafel in Militärfunkoptik gestaltet. Die kompakten Steuervorrichtungen sind konzentrisch angeordnet, und das Navigationssystem umfasst ein satellitengestütztes Global-Positioning-System, einen Höhenmesser und einen Neigungs- und Rollanzeiger. Die Sitze des Jeepster sind aus wetterbeständigem Leder, wie es auch bei der Herstellung von Wanderstiefeln verwendet wird.

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