Neue Autos für Sie gefahren : Jaguar für alle Fälle

Eindeutig als Jaguar zu identifizieren: Der F-Pace trägt das Familiengesicht.
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Eindeutig als Jaguar zu identifizieren: Der F-Pace trägt das Familiengesicht.

Der F-Pace ist das erste SUV der britischen Marke. Das Basismodell gibt es ab 42 390 Euro.

svz.de von
05. Juni 2016, 00:00 Uhr

Elegantes Blechkleid, starke Motoren, viel Platz und ein tolles Fahrwerk: Jaguar hat sich bei seinem ersten SUV ins Zeug gelegt. Der F-Pace tritt als ernstzunehmender Konkurrent für die deutschen Premium-Mitbewerber wie BMW X3, Audi Q5, Mercedes-Benz GLC und Porsche Macan an.

Die Preisliste beginnt bei 42  390 Euro. Das Basismodell mit 180-PS-Diesel wird über die Hinterräder angetrieben. Den Allradantrieb gibt es hier optional, die stärkeren Varianten mit 300 bis 380 PS ihn serienmäßig an Bord. Damit wird der F-Pace zum Jaguar für alle Fälle, tauglich auch für schwereres Gelände.

Auch das SUV ist sofort als Produkt der urbritischen Marke zu erkennen: Den großen, chromumrandeten Kühlergrill und die schmalen Scheinwerfer mit Tagfahrleuchten in Form eines „J“ tragen auch die Jaguar-Limousinen XE und XF im Gesicht. Die elegante Seitenlinie mit langer Motorhaube, kurzen Überhängen und der bis auf Höhe des Fahrersitzes steil ansteigenden Dachlinie verleihen dem 4,73 Meter langen SUV schon im Stand Dynamik.

Trotz der coupéhaften Form ist das Platzangebot sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond großzügig. Bei der Knie- und Kopffreiheit auf der Rückbank setzt er laut Jaguar den Bestwert in seiner Klasse. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von mindestens 650 Liter bei voller Bestuhlung, nach dem Umklappen der Rücksitze entsteht eine fast ebene Ladefläche. Der F-Pace bietet auch fünf Erwachsenen samt Gepäck genügend Raum. Der angenehme Eindruck setzt sich beim Interieur fort. In der gefahrenen 75  260 Euro teuren „Portfolio“-Ausführung verwöhnt der F-Pace unter anderem mit zehnfach verstellbaren Ledersesseln vorn. Die Materialwahl ist insgesamt sehr gelungen, alles sieht edel aus und fühlt sich gut an. Im belederten Armaturenträger ist mittig das Infotainment-System wahlweise mit 8,0 oder 10,2 Zoll großem Touchscreen platziert. Es überzeugt durch eine gute Bedienbarkeit und reagiert deutlich schneller als die Systeme vieler Mitbewerber.

Zu den größten Stärken des Jaguar-SUV gehören das ausgezeichnete Fahrwerk und die kraftvollen Motoren. Der F-Pace liegt auch in schnell gefahrenen Kurven satt auf der Straße, ermuntert geradezu zur flotten Hatz. Unebenheiten in der Straße schluckt die Federung mit Lässigkeit, die Abstimmung ist nahezu perfekt. Auch die elektromechanische Lenkung macht ihren Job im Grunde gut, manchem mag sie zu leichtgängig sein, dennoch lassen sich Kurven mit dem F-Pace zielgenau und kurstreu durchfahren.

Der 3,0-Liter-Top-Benziner mit 380 PS hängt gut am Gas und schiebt das mehr als 1,8 Tonnen schwere Fahrzeug vehement nach vorne. Etwas weniger spektakulär, aber ebenso souverän präsentiert sich der 3,0-Liter-Diesel mit 300 PS und üppigen 700 Newtonmeter Drehmoment. Doch schon der Einstiegsmotor – ein 2,0-Liter-Diesel mit 180 PS – genügt vollkommen, um den F-Pace ordentlich in Schwung zu bringen.

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