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Hyundais Dreisatz : Ioniq lässt sich flexibel elektrisieren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Da hat sich Hyundai einiges vorgenommen: Der koreanische Hersteller will mittelfristig zweitgrößter Anbieter von Autos mit umweltfreundlichen Antrieben werden.

Der neue Hoffnungsträger auf dieser Reise heißt „Ioniq“. Dabei handelt es sich um eine Limousine, die als Hybrid, als Plug-in-Hybrid und als reines Elektroauto auf den Markt kommen soll. Einen derartigen „Dreisatz“ hat bisher noch kein anderer Autobauer gewagt.

„Ioniq“ sei aber mehr als bloß ein Auto-Name, erläutert der Hersteller. Vielmehr habe man hier ein völlig neues Konzept entwickelt, mit dem das Thema Mobilität in seiner ganzen Bandbreite abgedeckt werden kann. Dazu gehöre beispielsweise das Carsharing. „Ioniq“ ermögliche Mobilität für jedermann.

Und was hat es mit dem Namen auf sich? Der erste Teil „Ion“ bezieht sich nicht etwa auf einen legendären Tennis-Manager, sondern auf den elektrischen Antrieb. Ein Ion ist ein elektrisch geladenes Atom. Und „iq“ bzw. „IQ“ leitet sich von dem englischen Wort „unique“, zu Deutsch „einmalig“, ab.

Den „Ioniq“-Auftakt macht das Hybrid-Fahrzeug noch in diesem Jahr. Angetrieben wird es von einem 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung mit 77 kW/105 PS sowie einem Elektromotor mit 32 kW/44 PS. Die Systemleistung beträgt 104 kW/141 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hyundai bei 185 km/h, geschaltet wird über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt der Hersteller mit 3,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer an. Motorhaube, Kofferraum-Deckel und einige Fahrwerksteile bestehen aus Aluminium.

Die Hybrid-Limousine soll im Oktober 2016 auf den Markt kommen. Kurz darauf folgt die rein elektrische Variante, die eine Reichweite von 250 Kilometer haben soll. Die Spitze des Stromers beträgt 165 km/h. 2017 kommt der Plug-in-Hybrid, der 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen können soll.

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