Opel Insignia Grand Sport : Imposanter Auftritt

Die Limousine der zweiten Insignia-Generation streckt sich auf 4,90 Meter.
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Die Limousine der zweiten Insignia-Generation streckt sich auf 4,90 Meter.

Opels neuer Insignia Grand Sport überragt mit 4,90 Metern seine Mitbewerber in der Mittelklasse.

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15. April 2017, 16:00 Uhr

Opel bringt am 24. Juni den neuen Insignia Grand Sport zu den Händlern. Die neue Generation der Rüsselsheimer Mittelklasse hat in der Länge um sechs Zentimeter auf 4,90 Meter zugelegt. Der Radstand wurde um neun Zentimeter auf 2,84 Meter gestreckt. Ganz schön imposant für ein Fahrzeug, das gegen VW Passat, Ford Mondeo oder Skoda Superb antritt. Die coupéhafte Limousine wird ab 25  940 Euro angeboten, der Sports Tourer genannte Kombi kostet 1000 Euro mehr.

Stilvoll und aufgeräumt präsentiert sich das Cockpit, viele Bedienknöpfe sind abgeschafft. Die Multimediaeinheit wird über ein tabletähnliches Display gesteuert. Auf Wunsch werden Fahrdaten und Navi-Hinweise mittels Head-up-Display (Aufpreis 995 Euro) auf die Frontscheibe projiziert.

Das Platzangebot hat besonders im Fond zugelegt. Allerdings büßen lang gewachsene Mitfahrer in der Limousine wegen der niedrigeren Dachlinie etwas Kopffreiheit ein. Das Kofferraumvolumen ist sogar um 40 Liter auf nun 490 Liter gesunken. Im 4,99 Meter langen Kombi wächst der Laderaum um 100 auf 1640 Liter.

Topmotorisierung ist ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 260 PS in Verbindung mit Achtgang-Automatik und Allradantrieb. Bei den Dieselmotoren gibt es ein 1,6-Liter-Aggregat mit 110 oder 136 PS. Ein Zweiliter-Selbstzünder mit 170 PS lässt sich ebenfalls mit Allrad und Achtgang-Automatik kombinieren. Bis zu zehn Prozent sparsamer sollen die Motoren im Vergleich zum Vorgänger sein.

Aufgeräumt geht es innen zu.
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Aufgeräumt geht es innen zu.
 

Ganz neu ist der 1,5-Liter-Benziner mit 140 oder 165 PS. Das Aggregat machte in der stärkeren Version (ab 29  695 Euro) bei ersten Testfahrten einen guten Eindruck und dürfte für Privatfahrer eine Alternative zum 170-PS-Diesel sein. Je nach Motor und Ausstattung bringt die Limousine bis zu 175 Kilogramm weniger auf die Waage. Der 165 PS-Turbo hatte wenig Mühe, das 1440 Kilo schwere Fahrzeug auf Touren zu bringen.

Der 260-PS-Benziner spielt mit seiner Beschleunigungs- und Durchzugskraft natürlich in einer anderen Liga. Dank Allrad samt Torque-Vectoring, welches eine radselektive Momentenverteilung ermöglicht, sind schnelle Kurvenfahrten ein Genuss. Ist noch das adaptive Fahrwerk Flex-Ride an Bord (Aufpreis: 980 Euro) lassen sich die drei Einstellungen Standard, Sport und Tour anwählen.

Für den Insignia stehen zahlreiche klassenübliche Assistenten wie Abstandstempomat, aktiver Spurhalte-Assistent mit Gegenlenk-Funktion, 360-Grad-Kamera oder ein Querverkehr-Warner zur Verfügung – je nach Ausstattung ab Werk oder aufpreispflichtig. Für Vielfahrer sind auch die rückenfreundlichen AGR-Sitze mit Ventilation und Massagefunktion eine Überlegung wert. Ganz zu schweigen vom Matrixlicht mit 32 LED-Segmenten.

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