Hommage an eine Legende

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13. Oktober 2008, 04:06 Uhr

Anlässlich des 30. Geburtstages des Supersportwagens BMW M1 zeigte BMW Group Design eine Hommage an diesen legendären Supersportwagen. Der BMW M1 von Giorgio Giugiaro war ein Automobil der Superlative, ein hoch emotionales Fahrzeug, kompromisslos auf Rennsport getrimmt. Eingeleitet hat diese Entwicklung der BMW Turbo von Paul Bracq, ein revolutionäres Concept Car, das neben seinem bahnbrechenden, funktionalen Design auch vielfältige Technikinnovationen barg. In Anlehnung an dieses Duo entstand der BMW M1 Hommage.

Leidenschaft ohne Kompromisse und Techniklösungen in emotionalem Design – genau diese Kombination verkörpert die Designstudie. Wie selbstverständlich greift sie das graphische Spiel der typischen BMW-M1-Farben schwarz und orange auf und interpretiert es auf neue Art und Weise. Spricht man vom BMW M1, denkt man sofort auch an das charakteristische Doppelemblem im Heck, links und rechts außen oberhalb der Heckleuchten. Diese besondere Anordnung der BMW-Embleme steht bei BMW seit jeher für ein Fahrzeug mit Mittelmotor. Bei der Entwicklung des BMW M1 war dieses Doppelemblem das erste bestätigte Gestaltungselement, noch bevor die erste Skizze angefertigt wurde – ebenso stand als erstes fest, dass der BMW M1 Hommage es auch trägt. Weitere besondere Merkmale in Anlehnung an den BMW M1 sind zudem die Öffnungen in der Motorhaube sowie die Lamellen über der Heckscheibe und in der schwarzen Trennfuge zwischen Dachlinie und hinterem Fahrzeugkörper.

Entgegen der starken Keilform anderer Mittelmotorfahrzeuge, setzt der BMW M1 Hommage bewusst auf die BMW typischen Proportionen. Eine verhältnismäßig lange Motorhaube, ein klar definierter Übergang in die A-Säule und eine gestreckte Fenstergraphik mit Hofmeisterknick lassen ihn sofort als echten BMW erkennen. Die horizontale Linienführung senkt den optischen Schwerpunkt des Fahrzeugs und strahlt Souveränität aus. Die Gestaltung der Scheinwerfer interpretiert die ausklappbaren Frontleuchten des BMW M1 neu. Wie die Scheinwerfer des historischen Modells sind auch die des BMW M1 Hommage nur in eingeschaltetem Zustand sichtbar. In ausgeschaltetem Zustand integrieren sie sich in die Frontgestaltung und liegen „unsichtbar“ in der zurückgesetzten, schwarzen Fuge – beinahe wie ein eingeklappter Scheinwerfer.

In der Fahrzeugseite beginnt die Linienführung diszipliniert und gerade in der Front, senkt den optischen Schwerpunkt und betont die niedrige Straßenlage. Ab der Mitte des Fahrzeugs brechen die Linien jedoch auf. Die Dachlinie läuft flach aus, zieht ins Heck hinein und um das Heck herum. Sie zeichnet damit eine durchgehende Linie und verbindet die beiden Fahrzeugseiten miteinander. Auf dieser Linie findet im Heckbereich über den Rückleuchten auch das charakteristische BMW Doppelemblem seinen Platz.

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