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Neue Autos für Sie gefahren : Gute Chancen auf Platz zwei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Opel Astra: Neue LED-Scheinwerfer und Smartphone-kompatible Autoradios bereichern die elfte Kadett-Generation.

svz.de von
erstellt am 10.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Auf Platz eins der Golf, Astra und Focus streiten sich um Platz zwei der Zulassungsstatistik. An diesem Ranking bei den fünftürigen Kompaktwagen der deutschen Marken hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert. Jetzt werden die Karten neu gemischt: Opel hat auf der IAA in Frankfurt seinen neuen Astra vorgestellt. Ab 10. Oktober steht er bei den Händlern. Wir konnten den Herausforderer schon probefahren.

Dynamische Linien, schlanke Proportionen, ein Dach, das scheinbar über der C-Säule schwebt – der neue Astra kommt deutlich jugendlicher und athletischer als sein Vorgänger daher. Das Fahrverhalten hält, was das Äußere verspricht. Dafür sorgen durchweg neue Motoren, vor allem aber ein deutlich reduziertes Gewicht. Der Rüsselsheimer hat je nach Ausstattung bis zu 200 Kilo abgespeckt, erläutert der aus Bad Bramstedt stammende Astra-Chefingenieur Marc Schmidt. Die Rohkarosse wiegt nun 77 Kilo weniger, das Fahrgestell 50 Kilo und die Sitze zehn Kilo weniger. Das kommt den Fahrleistungen und der Handlichkeit zugute. Schon mit dem aus Adam und Corsa bekannten Dreizylinder-Benziner 1.0 Ecotec (105 PS) ist agile Fortbewegung möglich. Der Astra zieht spurtreu durch die Kurven, reagiert auch auf abrupte Spurwechsel und Bremsmanöver ohne auszubrechen oder aufzuschaukeln.

Die nunmehr elfte Auflage des Opel Kadett ist um knapp fünf Zentimeter geschrumpft; der Astra „K“ ist 4,37 Meter lang – ähnlich wie sein Konkurrent Focus (4,36m), aber länger als der Golf (4,26m). Trotzdem verspricht Opel mehr Platz im Innenraum: Hinten sitzt es sich dank 35mm mehr Beinfreiheit durchaus komfortabel.

Die Insassen blicken nun auch nicht mehr auf eine mit Knöpfen überfrachtete Mittelkonsole, die der Astra „J“ ebenso wie der Focus aus dem Raumschiff Enterprise geerbt haben könnte. Stattdessen fügen sich oben ein Touchscreen mit einer Tastenreihe und unten ein Tastaturblock für die Klimaanlage unaufdringlich ins Armaturenbrett. In der Basisversion Selection entfällt der Touchscreen und ein herkömmliches Radio (450 Euro) füllt den Raum zwischen den Luftdüsen.

Besonders stolz sind die Hessen auf das Intellilux LED Matrix-Licht (1150 Euro), den Nachfolger der Bi-Xenon-Lampen. 16 Leuchtsegmente passen sich automatisch an die Verkehrssituation an, so dass der Fahrer stets das Fernlicht eingeschaltet lassen kann.

Beim Thema Infotainment baut Opel alles ein, was der technikaffine Kunde wünscht. So ist das Radio R 4.0 Intellilink (650 Euro) mit dem Sieben-Zoll-Touchscreen schon kompatibel mit Apple Carplay und Android Auto; es bringt nicht nur Telefonate und MP3-Musik auf die Lautsprecher, sondern kann auch die Apps auf dem Handy fernsteuern. Mit einer Navi-App auf dem Handy kann sich der Kunde dann auch das 1500 Euro teure Acht-Zoll-Navi-Radio sparen.

Fortschritt beweisen die Opelaner auch mit ihrem Telematikdienst Onstar, der dank Fernsteuerung per Handyapp attraktiver geworden ist. Auf Knopfdruck wählt Onstar den deutschsprachigen Assistenzdienst im Callcenter von General Motors an. Der Mitarbeiter kann zum Beispiel die Adresse eines Restaurants oder Hotels raussuchen und direkt auf das Navi schicken. Neu ist die Fahrzeugfinder-App. Damit lassen sich etwa auf dem Parkplatz Licht und Hupe für 30 Sekunden auslösen und die Türen öffnen. Wenn der Astra gestohlen wurde, lässt sich das Fahrzeug orten und die Zündung blockieren.

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