GTC: selbstbewusst, emotional

Die Studie GTC von Opel trägt den Entwurf eines neuen, prägnanteren Logos, bei dem der Opel-Schriftzug in die breitere Umrandung des Blitzes integriert ist.
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Die Studie GTC von Opel trägt den Entwurf eines neuen, prägnanteren Logos, bei dem der Opel-Schriftzug in die breitere Umrandung des Blitzes integriert ist.

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04. April 2008, 04:13 Uhr

Mit der Weltpremiere des GTC Concept gab Opel auf dem Genfer Automobilsalon einen ersten Ausblick darauf, wie dynamisch und erfrischend die Formensprache der Marke künftig aussehen wird: selbstbewusst, emotional, aufregende Linienführung in Kombination mit hoher Fahrdynamik und intelligenter Innenraum-Flexibilität. Zudem trägt die Studie den Entwurf eines neuen, prägnanteren Logos, bei dem der Opel-Schriftzug in die breitere Umrandung des Blitzes integriert ist.

Für standesgemäßen Antrieb des viersitzigen Coupés sorgt ein 220 kW/300 PS starkes 2,8-Liter-V6-Turbo-Benzintriebwerk, das seine Kraft über ein elektronisch gesteuertes Allradsystem auf die Straße bringt. Den Sprint von Null auf Tempo 100 erledigt die Studie laut Berechnungen in rund sechs Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.

Für Onboard-Flexibilität sorgt das innovative, zum Patent angemeldete „Flex4“-System: Die Rückenlehnen der beiden Fondsitze können ferngesteuert per Knopfdruck separat an die Vordersitze andocken, so dass ein geräumiger Drei- oder Zweisitzer mit ebener Ladefläche und bis zu über 1000 Litern Gepäckraumvolumen entsteht. Dabei werden die Sitze weder aus- noch eingebaut.

Wie schon der Speedster 1999 oder der GTC Genève 2003 schlägt die Studie ein neues Kapitel in der Entwicklung der Opel-Formensprache auf. Ein Schlüsselelement der seidengrau lackierten Studie (L/B/H: 4830/1867/ 1432 mm, Radstand: 2737 mm) ist die aggressiv gestaltete, athletische Front mit großen vertikalen Alu-Lufteinlässen, die in die Scheinwerfer hineinragen. Diese Gestaltungselemente werden am Heck von der Auspuffanlage wieder aufgenommen. Die Front ist zudem geprägt von einem großen trapezförmigen Grill mit breiter, in poliertem Aluminium ausgeführter Querspange, die ein prägnanteres Markenlogo trägt. Ein weiteres optisches Highlight des zweitürigen Sport-Coupés mit dynamisch-flacher Silhouette ist die anspruchsvoll gestaltete Seitenansicht. Ihre skulpturhaft ausgearbeitete Grafik stellt eine Weiterentwicklung des im Antara und Opel GT gezeigten athletischen wie eleganten Profils dar.

Am Heck wird die Formensprache der Front mit Querspange und Blitz-Emblem auf der „Bügelfalte“ fortgeführt. Der Spoiler konnte dank der ausgefeilten Oberflächengestaltung in die Karosserie integriert werden.

Im Innenraum wird die Sprache des Exterieurs aufgenommen. Der obere Teil des Cockpits erstreckt sich über der Instrumententafel in einer geschlossenen Linienführung von Tür zu Tür und vermittelt so ein Gefühl der Geborgenheit. Das Design-Thema wird noch betont durch die große integrierte Mittelkonsole, die über der Dekoroberfläche zu schweben scheint. Die U-förmige Alu-Grafik auf dem Lenkrad findet sich auch auf der zentralen Konsole und auf dem Schaltknauf. Damit entsteht eine die Fahrdynamik betonende optische Verbindung der Schnittstellen von Auto und Fahrer.

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