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Neue Autos für Sie gefahren : Ford Fiesta: Kerniger Kleiner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ford Fiesta erscheint in achter Generation – Extras aus der Oberklasse und eine edle Vignale-Linie sind neu im Angebot.

Ab heute steht die achte Generation des Ford Fiesta beim Händler. Den Einstieg beginnt bei 12  950 Euro. Der neue Kleinwagen legt in der Länge um sieben Zentimeter auf 4,04 Meter zu. Damit wirkt der weiterhin als Drei- und Fünftürer erhältliche Ford optisch um einiges stattlicher. Der Kofferraum kann allerdings nicht von den neuen Abmessungen profitieren: 269 Liter gehen standardmäßig rein, klappt man die 40:60 geteilte Rückbank um, wächst der Stauraum auf 1093 Liter.

Die Inneneinrichtung des Fiesta macht mit neuem Design und wertigen Materialien einen großen Schritt nach vorn: Die Zeit der vielen kleinen Tasten ist vorbei, mit dem Sync3-System thront in der Mittelkonsole ein Touchscreen mit bis zu 8 Zoll Diagonale. Bereits in der Basisversion lassen sich Smartphones anbinden und unter anderem als Navi nutzen.

Ford wertet den Fiesta zudem mit Oberklasseextras auf: Auf Wunsch gibt es Lenkradheizung, Panoramaschiebedach und ein Bang & Olufsen-Soundsystem sowie die edle Vignale-Linie (ab 20  600 Euro). Neu ist auch das Active-Modell, eine etwas robuster gestaltete Version mit mehr Bodenfreiheit und Schutzplanken sowie die optisch durchtrainierte ST-Line (ab 17  800 Euro) für Sportfreunde. Ford legt nicht nur bei Komfort- und Stylingextras nach, sondern auch in Sachen Sicherheit: 15 Helfer vom Notbremsassistenten über Einparkautomatik und Abstandstempomat bis hin zum Spurhalter und Querverkehrswarner sind im Angebot.

Beim Benziner-Angebot beschränkt sich Ford ausschließlich auf Dreizylinder, die zwischen 70 und 140 PS leisten. Neu ist der 1,1-Liter-Motor mit 70 oder 85 PS. Die Diesel-Freunde bedient Ford mit einem sparsamen 1,5-Liter-Vierzylinder in den Leistungsstufen 85 und 120 PS.

Zur ersten Ausfahrt stand nur der bekannte 140-PS-Benziner zur Verfügung. Der ist zwar nicht für unter 20  900 Euro zu haben, doch dafür bekommt man ein echtes Meisterstück: Der quirlige Dreizylinder dreht willig bis in den Begrenzer, hängt gut am Gas und zieht so kraftvoll durch, dass er bestens geeignet ist, um das dynamische Können des Fiesta zu demonstrieren. Das neue Fahrwerk federt die meisten Unebenheiten gekonnt weg, erlaubt aber nicht zuletzt dank der breiteren Spur eine noch knackigere Fahrweise als bisher. Dank der steiferen Karosserie und mit der verbesserten Lenkung lässt sich der Fiesta noch präziser dirigieren. Bei allem Fahrspaß weiß sich der Dreizylinder zu benehmen: Außer unter Volllast, wenn der Otto herrlich kernig klingt, läuft er so leise, dass man mitunter das Hochschalten vergisst.

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