Passat Alltrack : Es muss ja nicht gleich ein SUV sein

Der Passat Alltrack macht nicht nur auf der Straße eine gute Figur.
Der Passat Alltrack macht nicht nur auf der Straße eine gute Figur.

Dieser Passat sieht anders aus, sportlicher und rustikaler.

svz.de von
19. September 2015, 08:00 Uhr

Die „Alltrack“-Version des VW-Mittelklassekombis Variant liegt um knapp drei Zentimeter höher und kleidet sich in einen Offroad-Dress. Damit sind noch keine anspruchsvollen Geländefahrten möglich, aber holprige Waldwege schrecken den Alltrack nicht und ein Pferdeanhänger lässt sich dank Allrad und Unterfahrschutz deutlich sorgloser über feuchte Felder ziehen.

Der Alltrack-Mix aus SUV und Kombi zeigt mit Radhaus-Beplankung, neuen Stoßfängern und Schwellern sowie extra Chrom coolen Schick. Der hat allerdings seinen Preis. Als „Alltrack“ kostet der Fuhrpark- und Familienliebling mindestens 38550 Euro, genau 5000 Euro mehr als die günstigste Normalversion mit Allradantrieb. Das relativiert sich etwas durch eine umfangreichere Ausstattung unter anderem mit komfortablen Alcantara-Sitzen, Edelstahl-Pedalerie, 17-Zoll-Alufelgen, Dachreling und Nebelscheinwerfern. Außer bei der Basisversion ist ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) stets serienmäßig.

Das „4Motion“-Allradsystem enthält hier überdies einen Offroadmodus mit Bergabfahr-Assistent und der Möglichkeit, die Gasannahme, die DSG-Schaltpunkte und das ABS auf unwegsames Terrain hin zu optimieren. Darüberhinaus sind die Fahrprogramme „Eco“, „Comfort“, „Normal“, „Sport“ und „Individual“ verfügbar.

In Interieur herrscht die sachlich noble Atmosphäre wie im bekannten Passat: präzise verarbeitete und hochwertige Materialien, übersichtliches und leicht bedienbares Instrumentarium. Alle Komfort- und Sicherheitsasssistenten aus dem VW-Regal sind verfügbar, auch der hier vielleicht besonders nützliche Helfer für das automatische Rangieren mit Anhänger. Immerhin darf der Alltrack bis 2,2 Tonnen an den Haken nehmen.

Die Motorenauswahl umfasst den souveränen und geschmeidigen 220-PS-Benziner (ab 42  575 Euro), sowie drei Diesel (38550 bis 47  150 Euro) mit 150, 190 oder 240 PS. Alle drei Selbstzünder gefallen mit gutem Durchzug und günstigem Normverbrauch (4,9, 5,1 und 5,5 Liter). Schon der schwächste Diesel ist 205 km/h schnell, die Topversion entwickelt bullige 500 Nm Drehmoment, sprintet in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 und rennt bis 234 km/h.

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