Elektroauto : Erster Elektro-Porsche wird „Taycan“ heißen

600 PS stark und auch beim Laden schnell: Porsches Elektro-Sportlimousine Taycan.
600 PS stark und auch beim Laden schnell: Porsches Elektro-Sportlimousine Taycan.

Ausdauernd und leistungswillig soll der 600-PS-Sportler sein

von
23. Juni 2018, 16:00 Uhr

Nächstes Jahr kommt der erste Porsche mit rein elektrischem Antrieb auf den Markt. Ausdauernd und leistungswillig soll der 600-PS-Sportler sein, dafür sollen auch der Name „Taycan“ stehen, der den bisherigen Arbeitstitel „Mission E“ ablöst. Sinngemäß bezeichnet der aus dem orientalischen Sprachraum stammende Begriff ein „lebhaftes, junges Pferd“. Damit nimmt er zum einen Bezug auf das Porsche-Wappen, das seit 1952 ein springendes Pferd ziert.

Die von zwei E-Motoren mit zusammen 440 kW/600 PS angetriebene, viersitzige Allrad-Sportlimousine geht 2019 in Serie. Der Taycan beschleunigt in weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100. Die 200-km/h-Marke soll der Taycan in in unter zwölf Sekunden erreichen. Besonders stolz ist Porsche auf eine „bisher unerreichte Dauerleistung“: Mehrere Beschleunigungsvorgänge hintereinander sind ohne Leistungsverlust möglich, verspricht der Hersteller.

Die maximale Reichweite beträgt über 500 Kilometer, allerdings noch nach der veralteten NEFZ-Norm gemessen. Der viertürige Sportwagen verfügt über eine 800-Volt-Architektur, am Schnellladenetz lässt sich in rund vier Minuten Energie für 100 Kilometer Reichweite nachladen.

Das Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen wird für den Taycan derzeit umgebaut und erweitert, unter anderem werden eine neue Lackiererei und eine Montage errichtet. 1200 neue Arbeitsplätze entstehen laut Porsche durch das neue Modell allein in Zuffenhausen. Porsche plant bis 2022 mehr als sechs Milliarden Euro in Elektromobilität zu investieren, neben Varianten und Derivaten des Tacan auch in die Elektrifizierung der bestehenden Produktpalette.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen