Daimler : Ein Bus ohne Fahrer?

Bus der Zukunft: Ein Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot, ein teilautomatisiert fahrender Stadtbus mit Ampelerkennung, Hindernis- und Fußgängererkennung, zehn Kameras, automatisierten Haltestellenfahrten und Radarsystemen für Nah- und Fernbereich, wurde gestern in Amsterdam vorgestellt.
Bus der Zukunft: Ein Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot, ein teilautomatisiert fahrender Stadtbus mit Ampelerkennung, Hindernis- und Fußgängererkennung, zehn Kameras, automatisierten Haltestellenfahrten und Radarsystemen für Nah- und Fernbereich, wurde gestern in Amsterdam vorgestellt.

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18. Juli 2016, 19:23 Uhr

Daimler will nach seinen Lastwagen auch seine Busse mit weitreichenden Fahrerassistenzsystemen ausstatten. „Anfang des nächsten Jahrzehnts wollen wir damit in Serie gehen“, sagte Spartenchef Hartmut Schick. Die Fahrzeuge sollen noch nicht komplett die Kontrolle übernehmen, aber etwa die Spur halten, beschleunigen, Hindernisse erkennen und mit Ampeln kommunizieren können, damit diese rechtzeitig auf Grün schalten, wenn sich der Bus nähert. Gut 200 Millionen Euro will Daimler bis 2020 in die Weiterentwicklung seiner Stadtbusse stecken. In Amsterdam führte der Autobauer einen solchen Bus vor. Dort haben Busse Fahrstreifen, die sie sich – außer mit Bussen – nicht mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen. Bis sich Busse komplett ohne Fahrer im Stadtverkehr zurechtfinden, wird es dauern. „Unsere Pkw-Kollegen werden zuerst mit vollautomatischen Fahrzeugen in Städten unterwegs sein“, sagte Schick. Und: Noch früher als im Stadtverkehr dürften Busse mit teilautonomen Systemen als Fernbusse auf Autobahnen im Einsatz sein. Auch dort werden allerdings andere die Vorreiterrolle einnehmen: „Die Lastwagen werden dabei bis Ende dieses Jahrzehnts den Anfang machen, wir kommen danach“, sagte Schick.

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