ecoVoyager - wie im Privat-Jet

svz.de von
16. Oktober 2008, 06:17 Uhr

Chryslers Concept-Car ecoVoyager verbindet elegantes amerikanisches Design mit reichweitenvergrößernder Brennstoffzellentechnologie in einem Elektrofahrzeug.
Scharfe, sich kreuzende Linien mit fließenden Übergängen definieren das Design-Vokabular des ecoVoyager, der für Kunden entwickelt wurde, die Reiseerfahrungen auf einem ähnlichen Niveau wie mit einem Privat-Jet wünschen – aber ohne viel modischen Schnickschnack. Diese Kunden verlangen drei wichtige Eigenschaften: Eleganz, Schlichtheit und Gelassenheit.

Die Räder des ecoVoyager treibt ein Elektromotor an, den vorwiegend eine Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt. Ein regeneratives Bremssystem leitet die normalerweise nutzlos verpuffende Energie zurück in die Batterien. So erweist sich das Concept-Car als sehr effizientes und geräumiges Fahrzeug. Das gesamte Antriebssystem befindet sich unter der Bodengruppe, und so bietet der ecoVoyager maximales Raumangebot für Passagiere und Ladung.

Zu den ausdrucksstarken Merkmalen gehören ein längs unterteiltes Panorama-Glasdach, knappe Karosserieüberhänge und ein reizvolles „Bootsheck“. Die geschwungenen Linien der Fenstergrafik, Scheinwerfer, Heckleuchten und die Öffnungen des Kühlergrills sind vom Chrysler-Logo der gespreizten Schwingen inspiriert. Der unter Klarglas geschützte Nummernschildhalter am Heck greift den geschwungenen, trapezförmigen Umriss des Grills wieder auf. Ähnlich sieht die schräg geneigte Rückleuchte aus.

Zu den weiteren Elementen gehören lang gezogene Lichtkanten entlang der Türen und an Front- und Heckmaske, deren Wirkung die kühle Außenfarbe Polar Ice noch verstärkt. Mit hinten angeschlagenen Fondtüren ohne B-Säulen ist der Einstieg völlig hindernisfrei. Die Designer rückten die Vorderräder weiter nach vorne als üblich und realisierten damit einen größeren Innenraum und besonders im Fond mehr Beinfreiheit. Größe, Form und Platzierung aller Bedienelemente bieten den Luxus müheloser Erreichbarkeit jedes einzelnen Elements. Der Instrumententräger zieht sich über die gesamte Breite, erscheint in der Draufsicht leicht V-förmig und verfügt über eine breite, lederbezogene Oberfläche die nach vorne direkt unter der Windschutzscheibe von einem Anzeigenfeld begrenzt ist, das links und rechts außen über Außenspiegel-Displays sowie vor dem Fahrer über ein drittes Display als Innen-Rückspiegel verfügt. Eine horizontal ein- und ausfahrbare Konsole mit Tastatur und Mousepad übernimmt die Funktionen einer konventionellen Mittelkonsole.

Die Vordersitze verfügen über freitragende, einstellbare Armlehnen mit integrierten Bedienschaltern für Fensterheber sowie Sitzheizung und -massage, die einzelnen Armlehnen der Rücksitze lassen sich in die Innenraumverkleidung einklappen. Eine Vertiefung im Dachhimmel zwischen den beiden lang gezogenen Glasdachfenstern enthält die „Direct Sound“ Funktion. Damit kann man die individuelle Musikwahl jedes einzelnen Passagiers präzise und direkt auf ihn oder sie ausrichten – ohne Kopfhörer zu benutzen und ohne die anderen Mitreisenden zu stören...

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