Neue Autos für Sie gefahren : Der Zwerg wird bunter

Der VW Up kommt nach dem Facelift mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie 13 neuen Außenfarben.
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Der VW Up kommt nach dem Facelift mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie 13 neuen Außenfarben.

VW Up fünf Jahre nach dem Debüt erneuert. Mehr Optionen zur Individualisierung und ein 90-PS-Motor

svz.de von
26. August 2016, 21:00 Uhr

Mit dem Up hat Volkswagen 2011 ins Schwarze getroffen. Obwohl der kleine Cityflitzer im Vergleich zu Konkurrenten wie Fiat 500 und Opel Adam optisch eher unauffällig auftritt, fand er rund 700  000 Käufer. Um diesen Erfolg zu festigen, wurde der Up nun einer Modellpflege unterzogen: Der kleinste VW kommt nun mit einem neuen, kräftigerem Motor, leichten Designretuschen an Front und Heck und sehr viel bunter zu den Händlern: 13 Außenfarben, drei Dachfarben und zehn unterschiedlichen Armaturenbrett-Gestaltungen stehen zur Wahl.

Auf Wunsch lässt sich das Smartphone elegant in die Bordelektronik integrieren. Man lädt dazu eine spezielle VW-App herunter, klinkt das Smartphone in eine Halterung oben auf dem Armaturenbrett ein und schon kommuniziert es mit der Bordtechnik. Dann röhrt die auf dem Phone gespeicherte Lieblingsmusik über die Soundanlage, das Display zeigt Fahrzeugzustände und Navigationskarten an.

Wem der VW Up bislang mit seinem Motorenangebot zu betulich war, kann sich auf den neuen starken Dreizylinder-Turbo mit 90 PS freuen. Der TSI beschleunigt in 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und rennt bis zu 185 km/h schnell. Langstreckenfahrten im Up werden damit deutlich angenehmer. Das maximale Drehmoment von 160 Nm packt schon ab Drehzahl 1500 an, sodass schaltfaules Fahren im hohen Gang möglich ist.

Beim ersten Aufgalopp waren wir im gemischten Betrieb mit fünf bis sechs Litern Super pro 100 Kilometern unterwegs. Beim Beschleunigen spürt man die kernige, vibrierende Arbeitsweise des Dreizylinders, die sich aber beim gleichmäßigen Dahinrollen verliert. Weiterhin im Angebot: die wenig temperamentvollen Einliter-Motoren mit 60 PS und 75 sowie die Erdgas- und Elektrovariante.

Dank der hohen Dachlinie gerät der Einstieg auch nach hinten nicht zur Turnübung, zudem können sich die Passagiere im Fond über eine großzügige Kopffreiheit freuen, der Platz für die Beine ist akzeptabel. Im Kofferraum lässt sich der Laderaumboden je nach Frachtaufgabe mit einer Hand in der Höhe verstellen. Die Ladekante liegt allerdings relativ hoch.

Über drei Ausstattungslinien sowie zahlreiche Sonderausstattungen lässt sich der Wolfsburger Zwerg vielfältig individualisieren, auch Fahrerassistenz wie City-Notbremssystem und Rückfahrkamera stehen zur Wahl. Leider schleppt der Up zwei seiner markantesten Schwächen mit in die neue Generation: Ein längs verstellbares Lenkrad und versenkbare Fenster in den optionalen hinteren Türen (Aufpreis 480 Euro) gibt es auch künftig nicht.

Insgesamt hat VW das Niveau der Grundausstattung leicht angehoben und den Preis etwas gesenkt. In der Basisversion mit 60 PS startet die Preisliste für zweitürigen Up bei 9850 Euro, für neuen TSI-Motor sind mindestens 12 350 Euro fällig.

Daten & Preise

VW Up2-/4-türiger, 4-sitziger Kleinstwagen,   Länge/Breite/Höhe/Radstand: 3,60 m/ 1,65 m/ 1,50 m/ 2,41 m,   Leergewicht: 1002 kg, Zuladung: 358 kg,Kofferraum: 251 - 959 l.

1,0-l-Dreizylinder-Turbobenziner:  66 kW/90 PS, max. Drehmoment: 160 Nm zwischen 1500 - 3000 U/min,0-100 km/h  in 9,9 Sek., Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h,  Normverbrauch: 4,4 l, 101 g CO2/km; ab 12350 Euro.

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