Komplakte : Der neue Ford Focus macht einen großen Sprung

Ford legt beim neuen Focus großen Wert auf das Außendesign.
Ford legt beim neuen Focus großen Wert auf das Außendesign.

Der Ford Focus geht in die nächste Generation und ist ab dem Herbst das frischeste Modell im deutschen Kompaktklasse-Trio.

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26. Mai 2018, 16:00 Uhr

Den Modernisierungs-Vorsprung vor den Hauptkonkurrenten VW Golf und Opel Astra unterstreicht er vor allem mit einem umfassenden Technik- und Assistenzprogramm. Die Markteinführung in Deutschland zu Preisen ab 18700 Euro ist für September geplant.

Wie gehabt gibt es den neuen Focus als viertürige Steilheckversion und als Kombi. Der kompakte Ford steht auf einer komplett neuen Plattform, hat einen längeren Radstand und kürzere Karosserieüberhänge. Das bringt mehr Platz im Innenraum und einen sportlicheren und stämmigeren Auftritt. Zweigeteilten Rückleuchten bedeuten eine in der Produktion aufwändigere Lösung, die aber ein Plus bei der nutzbaren Ladebreite ermöglicht. Erstmals wird es einen Focus „Active“ im SUV-Look und eine besonders edle „Vignale“-Ausführung geben. Ab Marktstart ist die sportliche „ST Line“ zu haben.

Der vierte Focus macht technisch gegenüber seinem Vorgänger einen großen Sprung. Ford spricht vom umfangreichsten Angebot an Assistenzsystemen, das je bei einer europäischen Baureihe der Marke zu haben war. Mit dem Stau-Assistenten etwa ziehen erste autonome Fahrfunktionen in den Focus ein, die LED-Scheinwerfer passen den Lichtkegel dem Fahrbahnverlauf an und der Einpark-Helfer funktiobiert vollautomatisch. Head-up-Display und adaptive Dämpferregelung gehören ebenfalls zu den Optionen.

Im Cockpit wurde die Knöpfchen- und Schalterflut der Vorgängermodelle eingedämmt. Die gewachsene Zahl an Online-Funktionen, Infotainment-Extras und Assistenten werden über den freistehend montierten Touchscreen gesteuert. Ford verspricht zudem, die bislang mäßige Bedienlogik verbessert zu haben. Überprüfen ließ sich das zunächst nicht.

Kern des Motorenangebots bleibt der bekannte Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,0 oder 1,5 Litern Hubraum in fünf Versionen mit 85 bis 182 PS. Auf der Dieselseite gibt es zwei 1,5-Liter-Vierzylinder mit 95 und 120 PS sowie ein 150 PS starkes 2,0-Liter-Triebwerk. Einige Motoren können mit einer neuen Achtgangautomatik kombiniert werden. Diese wird wie bei Jaguar mit einem Drehregler anstelle eines klassischen Getriebewählhebels bedient.

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