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SUV von Opel : Crossland X soll die Klasse der kleinen SUV aufmischen

vom
Aus der Onlineredaktion

SUV’s werden immer beliebter. Auch der Autobauer aus Rüsselsheim will sich in diesem Segment breiter aufstellen.

svz.de von
erstellt am 04.Mär.2017 | 16:00 Uhr

Im Wirbel um den möglichen Verkauf von Opel an den französischen PSA-Konzern gehen Erfolgsmeldungen aus Rüsselsheim fast unter: Der Astra ist Auto des Jahres 2016, Opels Absatz in Europa hat auf rund 1,16 Millionen Einheiten zugelegt und mit sieben Neuerscheinungen in 2017 stellt die Traditionsmarke, die General Motors nach fast 90 Jahren loswerden will, unter Beweis, dass sie am Leben ist. Bei der Präsentation des neuen Crossland X in Frankfurt am Main in dieser Woche streifte Opel-Vertriebsdirektor Jürgen Keller natürlich auch das PSA-Thema. Die Übernahme von Opel durch den Hersteller von Peugeot und Citroën sei eine der Optionen für die Erweiterung der seit 2012 laufenden Zusammenarbeit, aber, so Keller: „Es gibt keine Garantie, dass das klappt.“

Prächtig klappt es indes im Markt für kleine und kompakte SUV. Hier stellt sich Opel breiter auf und platziert daher ein Modell unterhalb und eines oberhalb des erfolgreichen Mokka X. Den Auftakt macht der kleinere Crossland X im Juni, für den der Van Meriva gestrichen wird. Im Herbst folgt der große Grandland X.

„Stadt und Landstraße sind typische Einsatzgebiete für den Crossland X, nicht das Gelände“, sagte Projektmanager Georg Schade. Daher werde 4,21 Meter lange Fahrzeug nicht mit Allradantrieb angeboten. Seine Stärke sei die Vielseitigkeit. Obwohl kürzer als der Mokka, bietet der Crossland mehr Platz fürs Gepäck. Dank einer um 15 Zentimeter verschiebbaren Rückbank fasst der Kofferraum 410 bis 520 Liter, durch Vorklappen der dreigeteilten Lehne wächst das Volumen auf bis zu 1255 Liter.

Das kleine Opel-SUV misst 4,21 Meter.
Das kleine Opel-SUV misst 4,21 Meter. Foto: Hersteller

Großen Wert legt Opel auf die Feststellung, dass der Crossland X kein verkleideter Franzose ist. Der kommende Peugeot 2008 und der Rüsselsheimer wurden parallel entwickelt. „Dabei gab es Synergien, aber das Fahrgefühl wird ein anderes sein“, so Schade. Lenkung und Fahrwerk seien auf ein agiles Handling abgestimmt worden, „es ist ein richtiger Opel“.

Das Design ist absolut gelungen, außen wie innen. Der Materialmix wirkt trotz großen Anteils von harten Kunststoffen wertig, die Instrumentierung ist übersichtlich. Ein Acht-Zoll-Touchscreen steuert das Infotainment. Umfangreiche Fahrerassistenz wird ebenso geboten wie induktives Smartphone-Laden, beheiztes Lenkrad, adaptive Voll-LED-Scheinwerfer und die bekannten erstklassigen Ergonomiesitze mit AGR-Gütesiegel.

Drei Benziner und zwei Diesel (81 bis 130 PS) umfasst die Motorenpalette, dazu kommt später eine Autogas-Version. Konkrete Preise werden erst im März bekannt gegeben. Einem geschätzten Einstiegskurs knapp unter 17  000 Euro wurde in Frankfurt nicht vehement widersprochen. Nach dem Crossland-Start geht es munter weiter: 2017 kommen noch das Elektroauto Ampera-e, der Grandland X, drei Insignia-Versionen und der Vivaro Tourer.

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