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Auto & Verkehr

22. November 2017 | 14:04 Uhr

Jeep : Compass neu justiert

vom
Aus der Onlineredaktion

Kompakter Jeep erscheint in zweiter Generation in markentypischem Design und mit hoher Geländegängigkeit.

Mehr als elf Jahre hat sich die erste Generation des Jeep Compass auf dem Markt gehalten. Der Nachfolger kommt jetzt zu Preise ab knapp 25  000 Euro auf den Markt und hebt sich optisch von seinem Vorgänger ab. Die Jeep-DNA kommt nun mit den Kühlergrill-Streben, die schon den Urvater aller Jeeps so unverwechselbar machten, deutlich zum Ausdruck.

Die Passagiere dürfen sich in dem 4,39 Meter langen und 1,64 Meter hohen SUV über viel Platz freuen, auch auf der Rückbank. Der Boden des 368 Liter großen Kofferraums lässt sich in drei Stufen verstellen. Werden die im Verhältnis 60:40 geteilten hinteren Lehnen vorgeklappt, entsteht eine nicht ganz ebene Fläche und ein Stauraum von 1251 Litern.

Die Materialauswahl ist gelungen, die Gestaltung der Bedienung für Klimaanlage und diverse Assistenzsysteme wirkt auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Doch daran gewöhnt man sich recht schnell. So gibt es unter anderem City-Notbremsfunktion, automatische Hilfen beim Längs- oder Quereinparken, Spur-Assistent, einen adaptiven Tempomaten oder den Tot-Winkel-Warner.

Ein Jeep muss geländegängig sein. Das gilt hier insbesondere für die Top-Variante Trailhawk. Bei ihr wurde die Bodenfreiheit um 2,5 auf 21,6 Zentimeter angehoben, der Böschungswinkel vorn und hinten vergrößert und das Allradsystem auf fünf unterschiedliche Modi (Auto, Sand, Snow, Mud und Rock) ausgeweitet. Auch ohne den Modus Rock, der sich im richtig schweren Gelände bezahlt macht, stehen die anderen Allradversionen des Jeep Compass selbst bei anspruchsvolleren Offroad-Stücken keinesfalls vor unlösbaren Aufgaben. Sowohl der Active Drive als auch der Active Drive Low (mit einer Kriechuntersetzung von 20:1) leitet im Bedarfsfall vollautomatisch bis zu 100 Prozent des Drehmoments an ein einziges Rad. Damit werden auch kritische Situationen locker gemeistert, wie die Fahrt über Stock und Stein zeigt. Um den Verbrauch zu reduzieren, werden Kardanwelle und Hinterachse im normalen Fahrbetrieb auf glattem Asphalt entkoppelt.

Dort rollt der schon in der Basisversion umfangreich ausgestattete Compass (unter anderem Fünf-Zoll-Touchscreen, Bluetooth, USB-Anschluss, Klimaanlage) recht komfortabel dahin. Schnell gefahrene Kurven oder heftige Ausweichmanöver indes mag der kompakte SUV nicht wirklich. Hier zeigt sich die Lenkung zu indirekt und die Karosserie neigt zu spürbarer Seitenneigung. Geht es etwas ruhiger voran, überzeugt die komfortable Auslegung des Fahrwerks.

Der 170-PS-Diesel, der nach Norm 5,7 Liter verbraucht, ist durchzugsstark genug, um Überhol- und Beschleunigungsmanöver spielerisch zu absolvieren. Zudem hat Jeep zwei weitere Selbstzünder mit 120 und 140 PS im Angebot. Auf der Benzinerseite stehen 140 PS mit Sechsgang-Getriebe und Frontantrieb oder 170 PS mit Neungang-Automatik und Allradantrieb zur Wahl.

 

Daten & Preise Jeep Compass

4-türiges, 5-sitziges SUV , Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,39 m/1,82 m/ 1,63m /2,64 m, Kofferraum: 368 bis 1251 Liter.

1,4-Liter-Turbobenziner: Frontantrieb, 103 kW/140 PS, 0-100 km/h in 9,8 Sek., Vmax: 192 km/h, Normverbrauch: 6,2 l/100 km, 143 g CO2/km, EU6; ab 24  900 Euro.

1,4-Liter-Turbobenziner: Allrad, Neunstufen-Automatik, 125 kW/170 PS, 9,3 Sek., 204 km/h, 6,9 l/100 km, 160 g CO2/km, EU6; ab 35  000 Euro.

1,6-Liter-Turbodiesel: Frontantrieb, 88 kW/120 PS, max. Drehmoment: 320 Nm bei 1750 U/min, 10,7 Sek.,196 km/h, 4,4 l/100 km, 117 g CO2/km, EU6; ab 26  100 Euro.

2,0-Liter-Turbodiesel: Allradantrieb, 103 kW/140 PS, 350 Nm bei 1500 U/min, 10,1 Sek., 196 km/h, 5,2 l/100 km, 138 g CO2/km, EU6; ab 31  200 Euro.

2,0-Liter-Turbodiesel: Allradantrieb, Neunstufen-Automatik, 125 kW/170 PS, 380 Nm bei 1750 U/min, 10,1 Sek.,196 km/h, 5,7 l/100 km, 148 g CO2/km, EU6; ab 37  200 Euro

 

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