Neue Autos für Sie gefahren : C-Klasse frisch geöffnet

Schneidige Figur: Das 4,69 Meter lange C-Klasse-Cabriolet legt einen dynamischen Auftritt hin.
1 von 2
Schneidige Figur: Das 4,69 Meter lange C-Klasse-Cabriolet legt einen dynamischen Auftritt hin.

Mercedes-Benz stellt neues Cabriolet vor. Hoher Komfort auf luftigen Sitzplätzen ab 42 215 Euro

svz.de von
11. Juni 2016, 16:00 Uhr

Mercedes-Benz hat das nächste Kapitel im „Jahr der Traumautos“ aufgeschlagen. Nach der Einführung der erneuerten Roadster SL und SLC sowie des S-Klasse-Cabriolets folgt nun die frisch geöffnete C-Klasse. Die Preisliste für das Mittelklasse-Cabrio beginnt bei 42  215 Euro. Inklusive der AMG-Versionen stehen zehn Motorisierungen in einer Bandbreite von 156 bis 510 PS zur Wahl.

Geschlossen gleicht der offene Viersitzer in der Silhouette dem Coupé der C-Klasse. Die gegenüber der C-Limousine um 15 Millimeter abgesenkte Bodenfreiheit steigert den dynamischen Eindruck des Cabrios.

Anders als BMW bei seinem 4er Cabrio setzen die Stuttgarter in diesem Segment auf ein Stoffdach. Das sieht nicht nur deutlich eleganter und klassischer aus, es wiegt zudem nur 50 Kilo. Inzwischen muss man auch kaum noch Komforteinbußen im Vergleich zum Hartdach hinnehmen. Dämmung und Dichtigkeit moderner Textilhauben erreichen nahezu das Niveau der Metalldeckel und sind ganzjahrestauglich.

Die Gestaltung des Innenraums liegt auf dem hohen Niveau der übrigen C-Mitglieder. Das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer ist großzügig, auf den hinteren Einzelsitzen geht es etwas enger zu.

Das Dach öffnet und schließt innerhalb von 20 Sekunden auch während der Fahrt bis Tempo 50. Wenn es eingeklappt ist, bleiben vom 360 Liter großen Kofferraum nur noch 285 Liter übrig. Bei einer Reise in den Süden muss da ziemlich kompakt und überlegt gepackt werden.

Offen fahren ohne lästige Zugluft – das gelingt in dieser C-Klasse. Die insgesamt gute Aerodynamik (geschlossen Cw 0,28) kommt auch den Plätzen an der frischen Luft zu Gute, es sind verhältnismäßig wenig Verwirbelungen spürbar. Ein per Knopfdruck ausfahrbares Windschott zwischen den hinteren Kopfstützen reduziert den Zug weiter. Und für ganz Empfindliche gibt es noch eine gute Nachricht. Der Nackenwärmer „Airscarf“, ein im Sitz integrierter Föhn, darf von Mercedes-Benz nach der Beilegung von Patent-Streitigkeiten wieder eingesetzt werden. Die neue Klimaautomatik wechselt selbsttätig zwischen den Einstellungen für offene und geschlossene Fahrt.

In Fahrt zeigt sich das 4,69 Meter lange C-Klasse-Cabrio ebenso komfortabel wie die Verwandtschaft. In schnell gefahrenen Kurven machen sich aber die rund 125 Kilogramm Mehrgewicht im Vergleich zum Coupé bemerkbar. Überrollbügel und zusätzliche Versteifungen der Fahrzeugstruktur sind dafür verantwortlich. Dafür knirscht und knarzt aber auch nichts auf Unebenheiten oder wenn es flott um die Ecke geht.

Alles in allem erfüllt das C-Klasse Cabriolet das Versprechen „Traumwagen“. Dafür werden auch stattliche Preis aufgerufen – in der Spitze bis zu fast 100000 Euro für die stärkste AMG-Version.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen