Bocanegra – „schwarze Schnauze“

1 von 2

svz.de von
22. April 2008, 02:04 Uhr

Auf dem Genfer Autosalon 2008 enthüllte Seat den Prototypen des neuen SportCoupés „Bocanegra“ – ein Fahrzeug, das durch Charakter und Sportlichkeit besticht. Der „Bocanegra“ markiert die Produktoffensive der Spanier, zu der die Markteinführung der neuen Ibiza-Generation und der neuen Limousine gehören, die 2009 vorgestellt werden soll.

Schon auf dem ersten Blick weckt der „Bocanegra“ Emotionen. Er steht für die Theorie des „praktischen, guten Looks“ der Seat-Designer. Seinen Namen („Bocanegra“ bedeutet im Spanischen „schwarze Schnauze“) erhielt das Coupé aufgrund seiner schwarzen Front, deren obere Hälfte durch dunkles Plexiglas abgesetzt ist, aus dem die LED-Scheinwerfer auftauchen. Das klassische „S“-Logo der Marke ist beim Bocanegra schwarz mit einem Chromrahmen dargestellt.

Die tiefliegende, 4 Meter lange und kompakte Coupé-Karosserie des „Bocanegra“ bietet eine perfekte Synergie zwischen sportlichem Auftreten und Fahrverhalten einerseits und der Funktionalität, der Geräumigkeit sowie den hohen Sicherheitsstandards andererseits – unerlässliche Eigenschaften, um nahezu jeder Anforderung gerecht zu werden.

Zu weiteren Hinguckern gehören das Panorama-Glasdach, das für einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt, die Position der Seitenblinker an der Spitze der Außenspiegel und die 235/35-Niederquerschnittsreifen auf attraktiven 19"-Leichtmetallfelgen. Das Heck fällt besonders durch seine kräftigen Flanken, in denen die Rücklichter sitzen, und das mittige Auspuffendrohr, das in die Stoßstange integriert wurde, auf. Diese Details geben dem Fahrzeug ein kompaktes, ansprechendes Aussehen.

Für die Fahrgastzelle wurden unterschiedliche Farben und Texturen vorgesehen. Als erstes fällt das leichtgewichtige, sportliche Design des Armaturenbretts auf. Alle Elemente wurden stilisiert und folgen dem Schwung der Mittelkonsole, in der die Klimaanlage untergebracht ist. Die Instrumententafel spiegelt den markanten, sportlichen Look der Marke wider.

Beide Armaturen wurden neu designt, dazwischen befindet sich eine Konsole, in der das Telefon mit seinem individuellen Menü integriert ist. Die Kommunikationsfunktionen können durch Schalter am Lenkrad bedient werden, so dass die Verbindung zwischen Fahrer, Fahrzeug und anderen Peripheriegeräten wie Telefonen und anderen mobilen Geräten optimiert wird.

Der neue Prototyp ist mit einer Kombination eines leistungsstarken 1.4 TSI-Motors und einem 7-Gang-DSG-Getriebe ausgestattet. Die Schaltung ist im Lenkrad integriert. Die Möglichkeit, durch einen Tipp auf die Schalter am Lenkrad den Gang zu wechseln und die hervorragende Stabilität und Präzision des „Agile Chassis“ sollen Autofahrern ein berauschendes, sportliches Fahrerlebnis bieten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen