Norm entscheidend : Biker dürfen nur geprüfte Klapphelme aufgeklappt fahren

Biker müssen in der Regel mit einem geschlossenen Helm fahren. Auch bei Klapphelmen ist ein offenes Kinnteil nur erlaubt, wenn sie mit «J» gekennzeichnet sind. /Illustration
Biker müssen in der Regel mit einem geschlossenen Helm fahren. Auch bei Klapphelmen ist ein offenes Kinnteil nur erlaubt, wenn sie mit «J» gekennzeichnet sind. /Illustration

Motorradhelme mit klappbarem Kinnteil können das Auf- und Absetzen erleichtern und ermöglichen in Pausen eine schnelle Frischluftzufuhr. Was bei der Handhabung solcher Helme während der Fahrt zu beachten ist, erkennen Biker an der Kennzeichnung.

svz.de von
14. Mai 2018, 11:53 Uhr

Nur speziell geprüfte und gekennzeichnete Klapphelme dürfen Motorradfahrer auch mit offenem Kinnteil fahren. Solche Modelle tragen das Prüfzeichen «P/J», erklärt das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Dabei können Biker das Kinnteil mit dem Visier hochschieben und meist weiter hinten festmachen. Solche Helme werden nach der der Norm «ECE-R 22.05» sowohl als Helm mit Kinnbügel («P») und zusätzlich als Helm ohne Kinnbügel («J») zugelassen. Auf einem Aufnäher am Kinnriemen oder im Helmfutter können Biker nachschauen, ob ihr Kopfschutz diese doppelte Prüfung aufweist.

Wenn der Klapphelm nur ein «P» aufweist, müssen sie das Kinnteil während der Fahrt aus Sicherheitsgründen zwingend schließen. Das sei bei den meisten Modellen der Fall, so das ifz.

Klapphelme sorgen bei Pausen schneller für Frischluft und können für Brillenträger beim Aufsetzen von Vorteil sein.

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