Neue Autos für Sie gefahren : Bekannter Name, neue Optik

Der große Kühlergrill verschafft dem Hyundai Tucson einen markanten Auftritt
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Der große Kühlergrill verschafft dem Hyundai Tucson einen markanten Auftritt

Bei Hyundai heißt das kompakte SUV wieder Tucson. Mehr Platz als beim Vorgänger ix35

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29. August 2015, 08:00 Uhr

Aus dem Hyundai ix35 ist nach fünf Jahren wieder der Tucson geworden. Das kompakte SUV steht jetzt in Neuauflage zu Preisen ab 22  400 Euro bei den Händlern. Im Vergleich zum ix35 schlägt der Tucson einen neuen Kurs ein: Die 4,48 m lange, 1,85 m breite und 1,65 m hohe Karosserie zeigt ein ungewöhnlich dynamisches Erscheinungsbild.

Die Proportionen fallen sportlicher, die Linienführung schnittiger, die Details ausgefeilter aus. Insbesondere der hexagonal geformte Kühlergrill, je nach Ausstattungslinie in mattem Silber oder edlem Chrom, rückt optisch weiter ins Zentrum. Aber auch die bis weit in die Seitenpartie hineingezogenen Scheinwerfer und die flügelförmigen LED-Tagfahrlichter und Nebelscheinwerfer verleihen dem Neuling Charakter.

Die im Vergleich zum ix35 gewachsenen Außenabmessungen und der um drei Zentimeter auf 2,67 Meter verlängerte Radstand kommen in vollem Umfang dem Platzangebot im Innenraum des Tucson zugute. Und auch im Gepäckraum kann großzügiger zugeladen werden: 513 Liter Ladevolumen, über zehn Prozent mehr als bislang, stehen zur Verfügung. Werden die hinteren Sitze nach vorne umgelegt, wächst die Kapazität auf 1503 Liter weiter an. Praktische Details sind ein höhenverstellbarer Laderaumboden für leichtere Zuladung und ein Fach im Boden, in dem die Gepäckraumabdeckung bei Nichtgebrauch aufbewahrt werden kann.

Der Tucson-Innenraum zeigt eine ausgefeilte Ergonomie. Die Designer schufen ein neues Armaturenbrett, das weiter nach vorn rückte und horizontal ausgerichtet ist. So ist es möglich, die wichtigsten Elemente wie Audio- oder Navigationssystem im Blickfeld sowie in direkter Reichweite des Fahrers anzuordnen. Weniger häufig genutzte Funktionen wie die Regelung der Klimaanlage finden sich dagegen im unteren Teil. Der Fahrer schaut zudem auf neue Instrumente. Im Zentrum steht dabei ab der Ausstattungslinie Style ein 4,3 Zoll großer Monitor, der über die Angaben des Bordcomputers informiert oder die Aktivität der zahlreichen Assistenten abbildet.

Beim Antrieb bringt Hyundai Bewährtes und Verfeinertes: Mit drei Dieseln von 116 bis 185 PS, zwei Benzinern mit 132 und 177 PS, Front- oder Allradantrieb und Schaltung, Doppelkupplung oder Automatik bietet Hyundai die breiteste Antriebspalette am Markt. Ganz neu ist der 1,6-Liter-Turbo, der mit 175 PS an die Spitze der Benziner fährt. Der Vierzylinder ist für kräftigen Durchzug optimiert und macht mit seinen 265 Nm in dem 1,5-Tonner eine gute Figur. Er beschleunigt den Tucson in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft maximal 202 km/h. Damit kann man wunderbar entspannt durch die Gegend cruisen. Was auch an der siebenstufigen Doppelkupplung liegt, die völlig unaufgeregt schaltet. Und auch der Zweiliter-Diesel mit 185 PS im Spitzenmodell schiebt den 1,7-Tonner vehement an – im Flüsterton. Bei Tempo 180 stört kein Windgeräusch die Ruhe.

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