Ausblick : Auch 2018 steht im Zeichen des SUV

Mit gehobener Ausstattung soll sich der DS7 Crossback im Premium-Markt behaupten.
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Mit gehobener Ausstattung soll sich der DS7 Crossback im Premium-Markt behaupten.

Hersteller reagieren mit vielen neuen Modelle auf die steigende Nachfrage nach Geländewagen und Crossover-Fahrzeugen.

svz.de von
06. Januar 2018, 16:00 Uhr

Crossover, Geländewagen, 4x4, SAV oder SUC – die Hersteller würden ihre Produkte gern in eigens ersonnenen Nischen platzieren. Gemeint ist meistens aber SUV. Das wird vom Kunden so verstanden und der ist nach wie vor heiß auf alles, was einen Hauch von Offroad-Tauglichkeit ausstrahlt, obwohl abseits der Straßen kaum jemand wirklich etwas zu suchen hat. Mittlerweile steht beinahe jeder fünfte Neuwagen auf Stelzen, Marktforscher erwarten weiter steigende SUV-Zulassungszahlen.

Daher wächst die Auswahl. Das SUV-Jahr 2018 spannt einen weiten Bogen von ein paar Legenden, die zur Erneuerung anstehen, bis hin zu Herstellern, die sich zum ersten Mal an den Trend anhängen. Das eine Ende der Skala markieren die „echten“ Geländewagen Mercedes G-Klasse, die jetzt nach beinahe 40 Jahren zum ersten Mal von Grund auf erneuert wird, sowie der Jeep Wrangler, der sich als Urvater aller Offroader versteht und nun mit Hybridantrieb in eine neue Zeit fahren will. Am anderen Ende stehen Autos wie der Lamborghini Urus und der Rolls-Royce Cullinan, die das Segment in eine betont sportliche oder eine extrem luxuriöse Richtung erweitern, aber kaum in unwegsamen Terrain zu finden sein werden.

Dazu gibt es viele Neuheiten für den Alltagsgebrauch, bei VW etwa ein SUV auf Basis des Polo sowie den Nachfolger des Touareg. BMW stellt in seiner Schrägheck-SUV-Palette ganz neu den X2 sowie den Nachfolger des X4 in Aussicht. Bei Mercedes wird es einen Nachfolger für den GLE (ehemals M-Klasse) geben. Ford verpasst seinem Baby-SUV Ecosport ein zweites Lifting. Der robuste Fiesta-Ableger kommt im Februar 2018. Honda bringt endlich den in den USA schon lange erneuerten CR-V nach Europa. Seat baut auf Basis des Skoda Kodiaq einen großen Bruder für den Ateca, und bei Volvo und Jaguar starten die Einstiegsmodelle von XC40 und E-Pace.

Die französische Nobelmarke DS, ein Citroën-Ableger, präsentiert mit dem DS7 Crossback ihr erstes SUV. Und die Mutter lässt den überarbeiteten Citroën C4 Cactus vom Stapel. Renault-Tochter Dacia hat den ganz neuen Duster fertig: Mit einem Grundpreis von 11 290 Euro wird das rumänische SUV weiterhin das billigste seiner Art sein.

2018 steht auch für den Start der nächsten Elektrisierungs-Welle bei den SUV. Da ist zum Beispiel der Jaguar I-Pace, der schon 2018 bei den Händlern stehen wird, oder Audi E-Tron, Mercedes EQ C und VW ID Crozz, die zumindest noch offiziell enthüllt werden sollen.

In den anderen Auto-Segmente gibt es ruhiger zu. Bei den Kompakten gehen aber zwei besonders wichtige Modell in eine neue Generation. Mercedes kommt mit der nächsten A-Klasse – zunächst als Steilheck und zum Jahresende als CLA-Limousine. Beide solle im Innenraum so etwas wie die S-Klasse für jedermann bieten. Ford will mit einer neuen Auflage des Focus den Anschluss an Golf & Co. halten. Neues in der Kompaktklasse kommt auch von asiatischen Herstellern: Die Fastbackversion des Hyundai i30 sowie die erneuerten Toyota Auris, Kia Cee'd und Mazda3 sind angekündigt.

Bei den Kleinwagen steht als nennenswerte Neuheit nur der neue Audi A1 auf dem Plan. In der gehobenen Mittelklasse erscheint die siebte Generation des BMW 3ers und wird die Bühne zum Jahresende weitgehend für sich haben.

Bei den Sportwagen und in der Oberklasse bewegt sich auch einiges. Dabei reicht das Spektrum von Spaßfahrzeugen wie dem nächsten BMW Z4 oder dem Comeback des Renault Alpine über vornehme Genussautos wie den Audi A7, den Mercedes CLS oder den BMW 8er.

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