Versicherungen : Ausreichend abgesichert?

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 Wer richtig versichert ist, spart viel Geld.

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13. November 2017, 12:00 Uhr

„Es gibt viele schöne Versicherungen“, sagt Philipp Opfermann von der Verbraucherzentrale. Die Auswahl hängt aber stark von der individuellen Lebenssituation ab. Ein Überblick.

Empfehlenswert
„Es gibt zwei Policen, die jeder haben muss: die Krankenversicherung – die ist Pflicht – und die private Haftpflichtversicherung“, sagt Opfermann. Laut dem  Statistischen Bundesamt verzichten jedoch rund 15 Prozent der Haushalte auf Letztere. „Das ist fahrlässig“, sagt Opfermann. „Denn vor großen Schäden kann man sich selbst kaum finanziell schützen.“ Beispiel: Verursache ich als Fußgänger oder Radfahrer einen Unfall, und es kommen Personen zu Schaden, wird es schnell unbezahlbar. „Eine Haftpflichtversicherung hingegen kostet 60 bis 100 Euro im Jahr.“ Wichtig: Die Versicherungssumme muss stimmen. „Wählen Sie ruhig 10 oder mehr Millionen Euro, das ist nicht verkehrt.“

Denjenigen, die arbeiten, empfiehlt Opfermann eine Absicherung, am besten in Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung.  Bei der Risikolebensversicherung kommt es hingegen auf den individuellen Bedarf an. „Muss ich im Todesfall keine Angehörigen absichern, brauche ich keine“, so Opfermann. Für Menschen mit Familie sei sie aber wichtig.  Wichtig ist auch die Hausratversicherung – und die passende Versicherungssumme. 

Unnötig
Es gibt auch unnötige Versicherungen. „Eine Versicherung ist sinnvoll, wenn man Risiken nicht selbst tragen kann“, sagt Opfermann. „Entsprechend gibt es Policen, die man nicht braucht.“ Handy- oder Brillenversicherung etwa. Sie decken kein existenzielles Risiko ab. „Und der Schutz ist oft lückenhaft.“

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