ADAC: Dieselfahrzeug rechnet sich bereits ab 10 000 Kilometern

Foto: dpa
Foto: dpa

von
19. September 2012, 06:37 Uhr

Ein Dieselfahrzeug kann sich wegen seines insgesamt niedrigeren Verbrauchs gegenüber dem Benziner bereits ab einer durchschnittlichen Fahrleistung von 10 000 Kilometern pro Jahr lohnen. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in einer Analyse, bei der 379 direkt vergleichbare Paarungen an Diesel- und Benzinfahrzeugen gleichen Modells gegenübergestellt wurden. Bisher wurde eher davon ausgegangen, dass ein Diesel erst ab 15 000 Kilometern pro Jahr günstiger ist, wie der Autoclub in München mitteilte.

Der ADAC empfiehlt den Verbrauchern beim Autokauf, genau auf das Modell der Wahl zu achten. Denn nicht jedes Dieselfahrzeug sei automatisch günstiger. Als ein Beispiel nennt der ADAC den Hyundai ix55. Dieser Selbstzünder rechne sich beispielsweise erst über 40 000 Kilometern Jahreslaufleistung.

"Besonders anschaulich für das Dieselpotenzial ist das Beispiel BMW 320d EfficientDynamics Edition zu seinem Benzinpendant BMW 320i", sagt ADAC-Sprecher Christian Buric. Dieser sparsame Diesel rechne sich schon bei einer Jahreslaufleistung von 8000 Kilometern.

Vergleiche man Benzin- und Diesel-Golfs miteinander, also den Golf 1.2 TSI Trendline und den Golf 1.6 TDI BlueMotion, so habe die Dieselversion bei 9300 Kilometern den Break Even erreicht.

Benziner rechnen sich laut Untersuchung auf jeden Fall für Wenigfahrer. Wer aber eine Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr hat, fährt laut den Testergebnissen nur bei 19 Prozent der untersuchten Modellpaare besser mit einem Benziner. Bei Vielfahrern lohne sich das Dieselauto auf jeden Fall.

In den Berechnungen des ADAC wurden die Gesamtkosten berücksichtigt, also Kaufpreis und Wertverlust, Betriebskosten (Kraftstoff), Werkstattkosten sowie Steuer und Versicherung.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen