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Kröpeliner-Tor-Vorstadt Unser Viertel, unsere Menschen

07.01.2016, 13:41 Uhr

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Seit 2011 wirkt Marcus Antonioli als Pastor in der 1908 errichteten Heiligen-Geist-Kirche. „Bei uns tauscht sich im Jahr ein Drittel der Gemeinde aus“, sagt der 45-Jährige. Er führt die jüngste Gemeinde Mecklenburg Vorpommerns im Studentenviertel und ist daher mit Fluktuation der Bewohner vertraut. Spannend sei seine Arbeit alle Male. „Bei uns sind Taufen das häufigste, nicht Beerdigungen.“

Teresa Forstreuter wohnt und arbeitet in der KTV. Die 28-Jährige tanzt für die Tanzcompagnie des Theaters in der Doberaner Straße.

Als Geschäftsführer des Instituts für neue Medien mit Sitz im Kunst- und Kreativzentrum Frieda 23 ist Klaus Blaudzun  ein bekanntes  Gesicht des Viertels.

Zwei Mal die Woche verkauft Michael Sielaff  auf dem Wochenmarkt auf dem Doberaner Platz Rotbarsch, Dorsch, Heringe und Co. „Es ist ein guter Platz“, sagt der 29-jährige Verkäufer vom Fischhandel Zimmermann. Auch der zweite Markt im Viertel auf dem Margaretenplatz wird gut angenommen.

Chefkellnerin Kathi Hintze (l.) serviert seit sieben Jahren im Café Central. So viel sich auch drum herum in der Gastro-Szene gewandelt hat, „es ist seit 1998 eine feste Größe in der KTV“, sagt die 37-Jährige. Das findet auch  Kollegin Jackie Pust. Sie liebt das Arbeiten im Viertel. „Die Menschen und die Kultur sind ein bisschen anders als im Rest von Rostock – entspannter und gemischter“, sagt sie. Die 33-Jährige, die auch in der KTV wohnt, fühlt sich angekommen.

Ursprünglich kommt Kristina Schürrmann aus Siegen, arbeitete als Kunstlehrerin. Heute ist sie verliebt in die Hansestadt und fertigt liebevolle Motto-Minis mit humoristischen Sinnsprüchen wie „Dummstellen schafft Freizeit“ oder „Lieber grundlos glücklich als glücklos gründlich“. Die verkauft die 41-Jährige  in der Galerie Artquarium auf der kreativen Meile der KTV – dem Barnstorfer Weg.  Außerdem fertigt sie aus Fahrradschläuchen Taschen und Schuhe.