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Von Redaktion svz.de | 05.04.2011, 12:05 Uhr

Fahrradhelme altern schnell.

Während Fahrräder bei richtiger Pflege eine Ewigkeit halten können, altern Fahrradhelme relativ schnell. Da der Hartschaum im Innern der Kopfbedeckung porös wird und seine Schutzeigenschaften mit der Zeit verliere, müsse spätestens nach zwei bis drei Jahren ein neuer Helm angeschafft werden. Dazu rät die Deutsche Verkehrswacht in Berlin.
Im Falle eines Sturzes jedoch, müsse wegen möglicher Verformungen oder unsichtbarer Risse sofort ein neuer Kopfschutz her. Generell empfiehlt die Verkehrswacht das Tragen eines Fahrradhelms, da er im Ernstfall schwere oder tödliche Kopfverletzungen verhindern könne.
Für die Schutzwirkung ist die richtige Passform wichtig; der Helm sollte weder drücken noch wackeln und die europäische Norm EN 1078 erfüllen. Geprüfte Helme gibt es laut Verkehrswacht ab 25 Euro.

Rückengerechtes Radeln mit Vollfederung
Für das Radfahren ohne Rückenschmerzen ist es wichtig, das Rad an die Körperproportionen anzupassen. Außerdem sollte es leicht sein und eine niedrige Einstiegshöhe haben.
Auch eine geeignete Federung sollte nicht vernachlässigt werden, erläutert die Aktion Gesunder Rücken (AGR). Ideal sei eine Vollfederung: Bei solchen Drahteseln sind Vorder- und Hinterrad komplett gefedert. Dadurch würden Stöße und Vibrationen durch unebene Untergründe wie Kopfsteinpflaster und Schlaglöcher abgefangen, die sonst der Wirbelsäule schaden können. Der Radfahrer sitzt der AGR zufolge dann rückenfreundlich, wenn er sich aufrecht halten kann und seine Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S-Form beibehält. Der Oberkörper darf sich maximal 30 Grad vorbeugen, es sollte aber nicht zu Nackenbeschwerden kommen. Auch sollte der Sattel nirgends drücken und keine Nerven einklemmen. Beim Lenker rät die AGR, darauf zu achten, dass eine aufrechte oder leicht nach vorn geneigte Körper- sowie eine bequeme Handhaltung möglich sind.

Kinder auf dem Rad nur angeschnallt mitnehmen
Ob im Fahrradanhänger oder im Kindersitz auf dem Gepäckträger – Radler sollten kleine Mitfahrer immer anschnallen. Auch auf kurzen Strecken sind Kinder nur mit Gurt ausreichend gesichert, betont der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Der Gurt gibt ihnen nicht nur bei Unfällen Halt, sondern auch dann, wenn sie während der Fahrt einschlafen und zur Seite kippen. Den besten Schutz bieten dem Fahrrad-Club zufolge Anschnallsysteme in Y-Form: Sie werden über die Schultern und zwischen den Beinen der Kleinen hergeführt.
dpa