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Neue Artikel Roland Emmerich hat genug vom Desaster

Von Redaktion svz.de | 18.11.2009, 05:28 Uhr

Keiner lässt die Welt so schön untergehen wie Roland Emmerich. Seinen Ruf als «Master of Desaster» hat der 54-jährige Regisseur aber jetzt satt.

Hamburg (dpa) - «Ich möchte hiermit öffentlich verkünden, dass "2012" mein letztes Desaster-Movie ist», sagt der deutsche Regisseur nach dem sensationellen Start seines neuen Katastrophen-Films «2012» in der «Hollywood»-Ausgabe des Magazins «Merian». «Es ist die Mutter aller Zerstörungsfilme», meint Emmerich. «Ich wüsste nicht, was ich danach noch zerstören sollte.»

Der gebürtige Schwabe Emmerich hat in den USA Katastrophen-Hits wie «Independence Day» und «The Day After Tomorrow» gedreht. Nun würde er gern das Thema wechseln. «Ich habe mich vielleicht dadurch, dass meine Filme so erfolgreich waren, selbst zu einem Gefangenen dieses Genres gemacht.» Derzeit bereitet Emmerich den Film «Anonymous» über das Leben Shakespeares vor.