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Splitter Boitiner Steintanz

Von CMIL | 20.11.2015, 10:04 Uhr

Auf einer Lichtung mitten im Wald ist der Boitiner Steintanz zu finden.

Die Ansammlung der Steine erregte bereits vor Jahrhunderten großes Aufsehen. Die Frage nach ihrem Sinn und Ursprung gab vielen über lange Zeit Rätsel auf. Eine archäologische Sondierung durch einen Schweriner Archäologen im Jahr 1929 förderte eine Urnenbestattung aus der älteren vorrömischen Eisenzeit zu Tage. Ähnliche Anlagen im nördlichen Mitteleuropa und darüber hinaus lassen den Schluss zu, dass es sich ausschließlich um Grabanlagen handelt. Der Steintanz ist das einzige Denkmal aus germanischer Zeit, das weitgehend erhalten blieb. Wer ihn heute besucht, kann die Sage um den Boitiner Steintanz auf einem Schild nachlesen.

Kulturelles Zentrum

Einer der kulturellen Anlaufpunkte in der Gemeinde ist die Pfarrscheune Zernin. Dort haben schon etliche Familien- und Weihnachtsfeiern stattgefunden. Darüber hinaus dient die Pfarrscheune Zernin dem Verein Zeki e.V., der sich dem Erhalt der Kirche verschrieben hat, als Sitz. Ziel des Vereins ist es, ein Zentrum zu schaffen, in dem Kunst, Kultur und geistiger Austausch stattfinden können.