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Pilot Wilfried Mielke sieht die Welt aus der Vogelperspektive : Zieleinflug von Wismar auf die "Queen"

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Es gibt richtig schöne Erlebnisse über den Wolken. Möglichkeiten, sich per Sportflieger in die Lüfte heben zu lassen, bieten sich zum Beispiel vom kleinen Regionalflugplatz Müggenburg an.

Es gibt noch richtig schöne Erlebnisse über den Wolken, auch wenn derzeit der Himmel mehr als reichlich seine Schleusen öffnete. Möglichkeiten, sich per Sportflieger in die Lüfte heben zu lassen, bieten sich zum Beispiel vom kleinen Regionalflugplatz Müggenburg an, direkt vor den Toren Wismars gelegen. Und wer sich erst einmal vom Bazillus "Faszination Fliegen" befallen ließ, kommt davon selten wieder los. Manche Eindrücke sind so nachhaltig prägend, dass sich davon ewig zehren lässt. Vor allem, wenn es gelingt , besondere Momente noch per Kamera festzuhalten. Zu solchen der jüngsten Zeit zählt ganz gewiss die kürzliche Ankunft der "Queen Elizabeth" in Travemünde.

Tausende verfolgten dort das Einlaufen des bisher größten Kreuzfahrers, der je diesen Hafen passiert hat. Selbst einen so erlebnisverwöhnten Chef der Regionalflug GmbH, wie Wilfried Mielke, ließ dieser Anblick nicht kalt. Vielleicht auch deshalb, weil an diesem schönen Morgen alles stimmte. Der Himmel zeigte sich sonnig, wolkenlos und schwachwindig. Kurzum, das Kaiserwetter für eine schwimmende Königin war perfekt. Genauso hatte er es bereits am Abend zuvor anhand der Wetterdaten vorausgesagt.

Nach dem Start lagen zunächst noch einzelne Niederungen des Klützer Winkels im Bodennebel-Dunst. Doch bereits auf halber Strecke zeigte sich in der Ferne deutlich Lübecker Bucht. Nach gut 20 Minuten Flug präsentierte sich Mielke die fast 300 Meter lange "Queen Elizabeth", umgeben von einem Korso kleiner und großer Boote in voller Größe. Am frühen Morgen passierte der erst ein Jahr alte Kreuzfahrtgigant die Nordermole und wenig später die 100-jährige "Passat". Das dreimal lang dröhnende Signal der Begrüßung war sogar noch hoch oben in der zweisitzigen "Cessna" zu hören. Doch Fliegerprofi Mielke konzentrierte sich auf seine Anflugmanöver. Schließlich war es sein Job, für möglichst viele schöne Momente während der Travepassage bis hin zum Skandinavienkai zu sorgen. Das tat er mit Bravour. Das Lob für sein fliegerisches Können wehrte er ab: "Wir hatten das Glück, die einzigen über dem Schiff zu sein, sonst gäbe es unter dem Piloten ganz schön Stress."

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erstellt am 27.Jun.2011 | 11:48 Uhr

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