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Gold für Nimke im 1000-m-Zeitfahren : Zeitfahr-Weltmeister Nimke eine Klasse für sich

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In der Weltklassezeit von 1:00,859 Minuten raste 1000-m-Zeitfahr-Weltmeister Stefan Nimke am Freitag in seiner Paradedisziplin zu Gold bei der deutschen Bahnrad-Meisterschaft in Berlin.

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erstellt am 08.Jul.2011 | 08:45 Uhr

Schwerin/Berlin | In der Weltklassezeit von 1:00,859 Minuten raste1000-m-Zeitfahr-Weltmeister Stefan Nimke am Freitag in seiner Paradedisziplin zu Gold bei der deutschen Bahnrad-Meisterschaft in Berlin. Damit blieb er nur knapp über seinem deutschen Rekord (1:00,666), den er 2009 bei den Weltmeisterschaften polnischen Pruszków aufgestellt hatte. Und so ging auch Nimkes Ziel in Erfüllung: "Ein Titel soll schon in MeckPomm bleiben", hatte der Schweriner vor der DM angekündigt. Denn für die Mecklenburger war klar, dass sie das Husarenstück vor Jahresfrist mit dem Gewinn aller vier Titel im Kurzzeitbereich nicht wiederholen können.

Der 33-jährige Nimke deklassierte buchstäblich die Konkurrenz. Weltcup-Starter Joachim Eilers (Chemnitz/Team Erdgas2012) kam ihm mit 1:02,011 noch am nächsten. Bronze ging an Eric Engler (Track Team Brandenburg/1:02,707). Leider klappte es für Nimkes Kollegen vom Track Ccyling Team Mecklenburg-Vorpommern nicht, aufs Podest zu fahren. Marc Schröder wurde Vierter (1:03,442) und Daniel Rackwitz Fünfter (1:03,782). "Stefan fährt über den Kilometer schon in einer eigenen Liga. Aber für Marc und Daniel waren das richtige super Zeiten. Eilers haben wir schon da vorn erwartet. Nur mit Engler haben wir so nicht unbedingt gerechnet", berichtete Tobias Wächter am Handy. Er hatte tags zuvor mit Nimke und Schröder Silber im Teamsprint gewonnen, aber damit gleichzeitig die Titelverteidigung verpasst. Das Team Erdgas2012 mit Robert Förste mann (Gera), Maximilian Levy (Cottbus) und Carsten Bergemann (Chemnitz) war in der Weltklassezeit von 43,911 Sekunden einfach nicht zu schlagen. Doch der Schweriner Trainer Ronald Grimm war mit der Zeit von 44,615 Sekunden mehr als zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass nur drei Nationen mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der Lage sind, unter 44 Sekunden zu fahren, hat die Zeit schon internationale Klasse. Zum Beispiel sind die Polen, die ja keine schlechten Sprinter haben, in diesem Jahr noch nicht unter 45 Sekunden geblieben", so Grimm.

Zudem holte sich gestern Miriam Welte (Kaiserslautern/TCT MV) den DM-Titel im 500-m-Zeitfahren in deutscher Rekordzeit von 34,336.


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