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Rögnitzerin Rohrbeck betreibt Touristeninformation : "Zarrentin ist für mich erste Reihe"

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In Rohrbecks Regionalwarenladen in der Hauptstraße der Schaalseestadt reihen sich die Produkte aus der Region. Ganz vorne liegt dabei der aus ihrer Manufaktur stammende Ziegenkäse.

Ein Hauch von Taigawurzel ist der Brause mit dem witzigen und etwas russisch klingenden Namen "Wostok" schon anzumerken. "Im Abgang leicht wie Tannenwald", scherzt Ute Rohrbeck, als sie ihren Gästen ein Glas mit dem Getränk reicht. Gut gekühlt ging der "Wostok" runter wie Öl, waren sich alle einig.

Die Rögnitzerin kennt sich aus mit würzigen Sachen. In ihrem Regionalwarenladen in der Hauptstraße der Schaalseestadt reihen sich die Produkte aus der Schaalseeregion in den Regalen. Mit ganz vorne liegt dabei der aus ihrer Manufaktur stammende Ziegenkäse. In Rögnitz hat sich Ute Rohrbeck niedergelassen und stellt dort den Käse her und vermietet dort Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen.

Infos im Tourismus-Fundus nehmen stetig zu

"Warum soll ich eigentlich alles versuchen, um die interessierten Gäste nach Rögnitz zu locken, das ist ein ewiger Kampf. Ich musste mich erst gedanklich von diesem Anspruch lösen, denn Rögnitz ist zweite Reihe am Schaalsee. Es machte doch vieles einfacher, wenn ich einen Laden in Zarrentin betreibe, um die regionalen Produkte dort anzubieten, wo bitteschön die erste Reihe am Schaalsee für mich ist. Ich wäre natürlich hier gern ins Kloster, in das Pahlhuus oder zum Fischer gegangen. Doch da war überall kein Platz für mich, deshalb bin ich im Frühjahr in einem leer stehenden Geschäft in der Hauptstraße gelandet. Und weil ich ein sehr großes Interesse daran habe, nicht nur Einheimische anzusprechen, sondern auch Leute von Außerhalb, biete ich jetzt eben auch Informationen für Touristen an", macht Ute Rohrbeck mit ihrem Anliegen vertraut. In ihrem Tourismus-Fundus sind derzeit Informationen von u.a. bis zu 80 Ferienwohnungen rund um den Schaalsee, von bis zu 25 Hotels, Restaurants und Cafés gespeichert, Tendenz steigend.

Die Touristen, die die Schaalseeregion für sich wie auch immer erschließen wollen, sind gut beraten, bei Ute Rohrbeck oder bei Irene Gelmi in der Zarrentiner Hauptstraße vorbeizuschauen. Und diese Informationen im Tourismus-Fundus nehmen stetig zu, der enge Kontakt zu den jeweiligen Anbietern trägt erheblich mit dazu bei. Und je tiefer die beiden Frauen in die Tourismus-Materien eindringen, um so mehr erweitert sich ebenso ihr Kenntnisstand. Jetzt denkt Ute Rohrbeck darüber nach, wie im Lädchen die eher besucherarme Herbst- und Winterzeit gemeistert werden kann.

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erstellt am 22.Jun.2011 | 09:58 Uhr

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