„XXL-Moped“ misst stolze 4,50 Meter

Der SR-50 aus dem Jahre 1956  ist  auf stolze  4,50 Meter angewachsen. Dieter Zickel aus Niendorf (m.) sowie Karl Heinz Brunk aus Grabow haben Hans-Joachim Roddeck (v.) mit unterstützt beim Bau des „XXL-Mopeds“. Es werden  übrigens noch Händler für den traditionellen Flohmarkt am Sonntag gesucht. Wer mag, kann sich unter 03874-48794 oder 0160-97708590 melden.  Foto: Thorsten Meier
Der SR-50 aus dem Jahre 1956 ist auf stolze 4,50 Meter angewachsen. Dieter Zickel aus Niendorf (m.) sowie Karl Heinz Brunk aus Grabow haben Hans-Joachim Roddeck (v.) mit unterstützt beim Bau des „XXL-Mopeds“. Es werden übrigens noch Händler für den traditionellen Flohmarkt am Sonntag gesucht. Wer mag, kann sich unter 03874-48794 oder 0160-97708590 melden. Foto: Thorsten Meier

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01. Juli 2008, 07:39 Uhr

Karstädt - Ludwigslust hat bereits seinen Riesentrabi, nun fügen die Karstädter ein Riesenzweirad hinzu. Die Jugendwerkstatt des örtlichen SR-Oldie-Clubs wird ihr neuestes Projekt, nämlich ein 4.50 Meter langes XXL-Moped am kommenden Sonntag, dem 6. Juli, ab 10 Uhr beim diesjährigen Oldtimertreffen und Teileflohmarkt erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.

„Es bewegt sich aus eigener Kraft mittels eines 50-Kubik-Originalmotors, von einem Fahrer gelenkt, fort,“ berichtet Hans-Joachim Roddeck, der 1998 den Club der SR-2-Oldie-Freunde aus der Taufe hob. 15 Jungen wie Mädchen und ebenso viele Erwachsene brachten sich und ihre Arbeitskraft am „längsten Moped“ mit ein, haben in 180 Stunden entrostet sowie geschliffen, an- und umgebaut. Nach Feierabend und an den Wochenenden.

„Das Gefährt ist Baujahr 1956. Ein Attrappenmotor vorne, Sitzbänke sowie ein Werbeträger werden das Zweirad schließlich vervollständigen. Eine Straßenverkehrszulassung haben wir nicht angestrebt“, erklärt der Karstädter weiter, der besonders von Hans Gutjahr und Horst Schneider aus Ludwigslust, Dieter Zickel aus Niendorf, Uwe Meyer aus Techentin sowie Karl Heinz Brunk aus Grabow bei den Metallbau-, Schlosser- und Lackierarbeiten unterstützt wurde.

Dass das Projekt überhaupt in Angriff genommen werden konnte, ist der Bewilligungsbehörde des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung M-V in Schwerin zu verdanken. Von dort wurden für das Vorhaben „Schau her, was unsere Jugendlichen da machen“ 1330 Euro ausgereicht, weitere 300 Euro übernahm die Gemeinde.

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