zur Navigation springen

SR-Oldie-Club Karstädt” lädt zum 12. Oldtimer-Treffen : Wo Spatz und Sperber Sprit schlucken

vom

Auch in diesem Jahr veranstaltet der rührige "SR-Oldie-Club Karstädt" wieder ein Oldtimer-Treffen. Zum zwölften Mal laden die Liebhaber rund um das Gemeindehaus in Alt Karstädt ein.

svz.de von
erstellt am 30.Jun.2011 | 11:50 Uhr

Auch in diesem Jahr veranstaltet der rührige "SR-Oldie-Club Karstädt" wieder ein viel beachtetes Oldtimer-Treffen. Zum zwölften Mal laden die Liebhaber betagter zwei- und vierrädriger Gefährte auf das Gelände rund um das Gemeindehaus in Alt Karstädt ein. Der Weg dahin wird ausgeschildert sein. Was noch vor wenigen Jahren als absoluter Geheimtipp unter den Fans alter Fahrzeuge galt, ist schon längst zu einem Großereignis in der Region geworden. Wie bekannt und beliebt die Oldtimer-Treffen des "SR Oldie-Club Karstädt" mittlerweile sind, beweist der große Kreis der Aussteller und Besucher, die sogar aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gern nach Karstädt kommen.

Im letzten Jahr wurden an die 300 Fahrzeuge gezeigt

"Im letzten Jahr wurden an die 300 Fahrzeuge gezeigt", erinnert sich Hans-Joachim Roddeck, seit 13 Jahren Vorsitzender des zur Zeit 25 Mitglieder zählenden SR-Oldieclubs. Der 58-Jährige will in diesem Jahr alles zeigen, was er an hochbetagten Fahrzeugen besitzt. Nämlich seine gesamte "Vogelschar". Dazu zählen Mopeds mit klangvollen Namen wie "Star", "Habicht", "Spatz" und "Sperber". Er werde, so verrät der Karstädter weiter, aber auch Fahrräder mit den Anbaumotoren Steppke, Leningrader, MAW, dem sogenannten Hühnerschreck sowie Velo-Solex zum Bestaunen auf den Platz stellen.

Am kommenden Sonntag, dem 3. Juli, um 10 Uhr, soll die Veranstaltung beginnen. Das Ende ist noch offen und richtet sich nach Lust und Laune von Ausstellern wie Besuchern gleichermaßen. Dann können wieder Pkws, Lkws, Traktoren, Zugmaschinen und jede Menge Zweiräder in Augenschein genommen werden.

Auch wer selbst einen Oldtimer besitzt und noch Teile braucht, ist in dem kleinen Ort an der richtigen Adresse, denn auf dem Floh- und Teilemarkt kann ausgiebig gestöbert, gefeilscht und gefachsimpelt werden. Wer sich kurzfristig entschließt, die Ersatzteile aus Keller, Dachboden und Garage einem breiten Fachpublikum anzubieten, kann einfach vorbeikommen. Standgebühren werden nämlich keine erhoben. Für die Verpflegung der Besucher ist natürlich auch gesorgt. Dafür wollen sich die Club-Mitglieder und deren "besseren Hälften" wieder kräftig ins Zeug legen. Leckeres vom Grill, Eintopf, Kaffee, selbst gebackener Kuchen, Eis und gekühlte Getränke, alles ist für kleines Geld zu haben.

"Die Fahrzeugpalette unseres Treffens wird immer umfangreicher und der historische Wert steigt. Von der Unterhaltung mal ganz abgesehen. Denn alte Autos und Motorräder zu bestaunen ist schon mal einen Familienausflug wert", wirbt Roddeck für zahlreiche Besucher. Im letzten Jahr waren es über 800. Wegen der Hitze. "Sonst können wir immer um die 1000 Liebhaber historischer Technik zählen. "

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen