6000 Besucher kamen zur 5. Güstrow-Schau : „Wir hatten ein tolles Publikum“

Am SVZ-Stand: Kristina Lampe und Nicole Boldt informieren Carolin Müller (r.) über Ausbildungsberufe des Zeitungsverlages Schwerin. Mutter Michaela und Bruder Max hören zu.
Am SVZ-Stand: Kristina Lampe und Nicole Boldt informieren Carolin Müller (r.) über Ausbildungsberufe des Zeitungsverlages Schwerin. Mutter Michaela und Bruder Max hören zu.

Bis zum Ende der 5. Güstrow-Schau gestern Nachmittag um 17 Uhr schob sich ein dichter Besucherstrom durch die Sport- und Kongresshalle. Rund 6000 Besucher wollten sehen, was fast 100 Aussteller zeigten.

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28. Februar 2011, 12:09 Uhr

Bis zum Ende der 5. Güstrow-Schau gestern Nachmittag um 17 Uhr schob sich ein dichter Besucherstrom durch die Sport- und Kongresshalle. „Wir hatten ein tolles Publikum“, lobte Axel Wulff, Vorsitzender des Gewerbevereins Güstrow, der mit der AOK Nordwest, der Industrie- und Handelskammer Rostock und der Kreishandwerkerschaft zu den Veranstaltern gehörte. Präsentiert wurde die Schau wieder von der Schweriner Volkszeitung.


Neue Wege suchen, um Jugend zu interessieren

Rund 6000 Besucher wollten sehen, was fast 100 Aussteller zeigten. Darunter wieder die Stadtwerke und die Stadtwerke-Tochter „Oase“. Die gehörten zu den 58 Unternehmen, die sich als Ausbildungsbetrieb präsentierten. Für Geschäftsführer Edgar Föniger mittlerweile „die größte Herausforderung“. Man brauche wegen der demografischen Entwicklung und der Abwanderungen Richtung „Westen“ mehr denn je Berufsnachwuchs. Föniger hat dafür den Begriff „Kampf um die Köpfe“ geprägt. Stadtwerke und „Oase“ bilden gegenwärtig zwölf Azubis aus.

Das Konzept der Ausbildungsmesse ging allerdings nicht auf. Grund: zu wenig jugendliche Besucher. Alle Veranstalter werden sich daher für die 6. Schau 2012 Gedanken über neue Wege machen. Axel Wulff: „Ich bin ein bisschen ratlos. Aber wir wollen es packen.“ Wulff sieht aber auch Eltern, Schulen und Jugendliche selbst in der Pflicht.

Dass es auch gute Beispiele gibt, war am Stand des Zeitungsverlages Schwerin (ZVS), in dem u.a. die SVZ erscheint, zu sehen. Carolin Müller (15) hatte in der Inselseeschule von der Schau gehört. Von einem Beruf in einem Medienunternehmen wie dem ZVS war sie nach der Information nicht abgeneigt.
Viele Firmen betrieben Kundenpflege bzw. suchten und fanden neue Kontakte. So z.B. Dirk Böttcher, Werbedruck Böttcher. Außerdem nutzte er die Gelegenheit den so genannten Tampondruck für ungerade Oberflächen vorzustellen.

Gelungene Präsentation vieler Aussteller Beispielhaft für viele Aussteller war ihre gelungene Präsentation bzw. das Einbeziehen der Besucher. Bei seiner Premiere gab der Steinmetzmeister Thomas Borgwardt Besuchern die Gelegenheit, ihren Namen zu gravieren.
Aber auch Vereine wie die Verkehrswacht Güstrow waren vertreten. Vorsitzender Klaus-Dieter Gabbert warb für dieses Ehrenamt insofern besonders, weil Bund und Land gerade 30 Prozent ihrer Zuschüsse gestrichen haben.

Als gelungen schätze Axel Wulff ein, wie die Parkplatzsituation gelöst wurde. Ebenfalls wiederholenswert: Das Busangebot der OVG. Kulturprogramm und Tombola rundeten die 5. Güstrow-Schau ab.

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