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Zahrensdorf : Wieder Müll in Sandkuhle gekippt

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Mehr Augenmerk von der Gemeinde darauf, dass die zweite Sandkuhle in Zahrensdorf nicht zum Müllplatz wird, hatte Gemeindevertreter Marcus Jolitz auf einer Sitzung des Dorfparlaments gefordert.

svz.de von
erstellt am 11.Mär.2011 | 11:08 Uhr

Mehr Augenmerk von der Gemeinde darauf, dass die zweite Sandkuhle in Zahrensdorf nicht zum Müllplatz wird, hatte Gemeindevertreter Marcus Jolitz auf einer Sitzung des Dorfparlaments gefordert. Das Pro blem: Mit Duldung der Gemeinde hatten Einwohner Erdboden aus dem Klärgrubenbau und die Straßenbaufirma Erde aus den Arbeiten in der Haupstraße auf den Platz bringen dürfen. Und auch die Gemeinde selbst lagert dort zeitweise Grünschnitt. Bürgermeister Alfred Nuklies: "Das Problem ist erkannt. Allerdings liegt dort kein belasteter Boden. Wir werden aber in der Gemeindevertretung weiter über die Thematik reden."

In Zahrensdorf gibt es drei Sandkuhlen, zwei sind Eigentum der Gemeinde, die erste ist verkauft. Die zweite Sandkuhle, zu DDR-Zeit als Mülldeponie genutzt, wurde nach der Wende geschlossen und mit Boden abgedeckt. Die Gemeinde konnte sie einige Jahre verpachten, jetzt liegt sie brach, erklärte Bürgermeister Alfred Nuklies auf SVZ-Anfrage. "Wir haben hier schon immer Grünschnitt oder pflanzliche Abfälle zwischengelagert, zum Beispiel auch das braune Laub der von der Miniermotte befallenen Kastanien. Der Haufen wurde dann umgesetzt und verbrannt. Es gibt aber Interesse von einem Bürger, sich von der hier abgekippten Erde etwas zu holen und die Kuhle dann glattzuschieben, übrigens auch den Weg dorthin", so der Bürgermeister.

Er hält allerdings die etwas versteckt im Wald liegende dritte Sandkuhle für problematischer. "Da liegt leider wirklich Müll, jetzt sogar Bauschutt", weiß er nach einer Kontrollfahrt. "Es gibt ein gutes Entsorgungssystem mit Altkleidercontainer, Gelben Säcken und Sperrmüllabfuhr, niemand muss illegal entsorgen", so Alfred Nuklies. Froh ist der Bürgermeister hingegen über die Jagdpächter, die bei ihren Aufräumeinsätzen schon so manchen Unrat aus dem Wald geholt haben.

Über die Müllhalde hat Alfred Nuklies auch das Ordnungsamt in Sternberg informiert. "Ich werde mir selbst ein Bild davon machen und dann auch den Landkreis verständigen", sagt Angelika Dreßler vom Sternberger Ordnungsamt auf SVZ-Anfrage.

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