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26. September 2017 | 18:24 Uhr

Wieder Lkw auf der A 24 verunglückt

vom

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2010 | 08:37 Uhr

Stolpe | Wieder ein schwerer Brummi-Unfall auf der A 24 und wieder fuhr ein Lkw ungebremst auf einen anderen auf. Diesmal erlitt ein Fahrer schwere Verletzungen. Vor einem Jahr Jahr starb bei einem ähnlichen Unfall ein Brummi-Kapitän.

Wenige Minuten vor halb eins in der Nacht zu gestern war der Fahrer (58) mit seinem Gemüsekühllaster in Richtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Parchim (Groß Godems) und Suckow hatte ein Sattelzug der Hansano-Molkerei denselben Weg. Plötzlich krachte es bei Kilometer 126.4. Der Gemüselaster war nach ersten Erkenntnissen vor Ort ungebremst auf den vor ihm fahrenden Milchlaster geprallt. Dabei hatte sich das Fahrerhaus völlig verschoben und der Fahrer wurde eingeklemmt. "Vor allem im Beinbereich mussten wir mit unserer Technik arbeiten und die Pedale trennen, um den Fahrer zu befreien", sagte Einsatzleiter Wallfried Stapelfeldt von der Freiwilligen Feuerwehr Parchim. Dabei kam die Rettungsbühne zum Einsatz, von der aus Notarzt, Rettungssanitäter und Feuerwehrkameraden agieren konnten. "Diese Bühne erleichtert die Rettung und Bergung in diesen Höhen enorm", erklärt der Einsatzleiter. Nach einer knappen Stunde konnte der Schwerverletzte im Rettungstransportwagen weiter behandelt werden. Anschließend kam der Mann ins Schweriner Klinikum. Der 49-jährige Fahrer des Milchlasters, der zunächst unverletzt schien, klagte später doch über einige Schmerzen. So wurde ein zweites Rettungsfahrzeug angefordert und der Mann vor Ort ambulant behandelt.

Ein weiteres Problem war das Kühlaggregat des Gemüselasters, dieses wird von einem eigenen Motor angetrieben und drohte heißzulaufen. "Wir haben deshalb die Benzinzufuhr getrennt, um den Motor zu stoppen. Ansonsten hätte hier auch ein Brand entstehen können und an das Aggregat kamen wir nicht heran", erzählte Stapelfeldt. Insgesamt 26 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Groß Godems und Parchim waren im Einsatz. Die Autobahn war im Bereich des Unfalls für rund zwei Stunden voll gesperrt, eine Umleitung führte über Parchim. Zur Bergung durch eine Schweriner Spezialfirma war auch gestern Vormittag die Unfallstelle nur einspurig befahrbar.

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