Wie wollen Sie den Sport fördern?

svz.de von
05. September 2008, 10:49 Uhr

Schwerin ist eine sportbegeisterte Stadt, viele Sportstätten jedoch sind marode. Wollen Sie nach dem Gießkannen-Prinzip überall etwas helfen oder gezielt spezielle Sportarten fördern?

Volker Goebel
Dem Stadtsportbund vertrauen, Interesse an Sportarten verändert sich schnell. Argus als Gesprächspartner mehr einbeziehen. Sportstätten an Vereine verkaufen. Was einem gehört, pflegt man gut. TaiChi im Schlossgarten bitte.

Angelika Gramkow
Die Vereine brauchen Unterstützung, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeit zu ermöglichen. Leistungssport ist zu fördern, auch durch den Ausbau der Sportstätten. Am Lambrechtsgrund ist da schon einiges gelungen.

Andreas Helms
Alle Vertreter der Sportverbände und -vereine an den Tisch und mit den Fachleuten Lösungswege finden. Planloses Gießkannen-Prinzip hat noch nie geholfen. Als Aushängeschild gebührt Leistungssport ein angemessener Stellenwert.

Fred Kriebel
Ich kenne viele Sportler und weiß: Die machen viel selbst. Das sollten wir unterstützen, Hilfe zur Selbsthilfe geben. Es geht nicht nur darum, Geld zu geben. Wir müssen Bedarf erkennen und danach handeln – ohne spezielle Bevorzugung.

Frank-Peter Krömer
Wir müssen investieren, Marodes weg, Neues schaffen, trotz Haushaltslage. Unter meiner Führung wird Förderung gezielt beantragt, die Sparkassenstiftung sollte helfen. FC Eintracht und Argus brauchen eigene Heimstätten.

Hans-Peter Kruse
Wir müssen Vereinen wieder Perspektive geben, vor allem den Fußballern. Sie brauchen eine zukunftsfähige Heimstätte. Modelle wie das PPP-Projekt am Lambrechtsgrund mit Einbindung privater Investoren können dabei Vorbild sein.

Gottfried Timm
Ehrenamtliche Trainerstellen müssen wir erhalten. Die Sanierung der Kongresshalle muss zügig vonstattengehen. Für Fußballer müssen attraktive Bedingungen geschaffen werden, etwa durch das geplante Fußballzentrum in Lankow.

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