Wie stehen Sie zur Verkürzung von Patientenwartezeiten und der Errichtung einer Palliativstation?

von
11. September 2008, 02:08 Uhr

Sind für Sie die Verringerung der Patientenwartezeiten in der Schweriner Notaufnahme, den Ausbau der Palliativstation und Verhandlung mit einem Träger für zehn bis zwölf stationäre Hospizbetten in der Landeshauptstadt?


Volker Goebel
Die Patientenwartezeiten in der Notaufnahme der Helios-Klinik sind mir auch schon zu Ohren gekommen. Palliativbetten, um vor dem Sterben an Krebs oder Aids noch ein bisschen Lebensqualität zu erleben, ist ein würdiger Weg die letzten Monate zu verbringen. Helios hat nur acht Betten.

Angelika Gramkow
Ich erwarte, dass die Notfallversorgung so organisiert wird, dass Wartezeiten sich verringern. Unsere Palliativstation arbeitet sehr gut, reicht aber nicht aus und sollte erweitert werden. Wir haben dringenden Bedarf an Hospizbetreuung und jede Initiative dazu ist mir willkommen.

Andreas Helms
Ohne wenn und aber: ja! Und an dieser Stelle sei gestattet: Hoher Respekt und große Anerkennung für die Arbeit aller hier Beschäftigten.

Fred Kriebel
Ich bin überzeugt, dass die Helios-Kliniken, wenn sie mit diesem Missstand konfrontiert werden, Änderungen vornehmen werden. Wir haben in Schwerin zwei hervorragend arbeitende Hospizvereine. Solch eine Station im Krankenhaus zu integrieren halte ich nicht für eine angemessene Lösung für die Betroffenen.

Frank-Peter Krömer
Ja, unbedingt! Viele von uns waren schon mal in der Kassenärztlichen Notaufnahme im Klinikum, da braucht man nicht nur viel Zeit, sondern auch gute Nerven. Als Gesellschafter muss die Stadt ein großes Interesse daran haben, dass den Schwerinern dort schnell und kompetent geholfen wird.

Hans-Peter Kruse
Die überlangen Wartezeiten sind absolut unzumutbar. Ich werde mich hier im Interesse aller Bürger einschalten. Aufgrund des wachsenden Bedarfs muss die Palliativstation ausreichend ausgestattet werden. Zudem richtet derzeit die Sozius GmbH ein stationäres Hospiz ein. Das unterstütze ich.

Gottfried Timm
In einer alternden Gesellschaft ist die Gesundheitsversorgung ein wichtiges Gut. Im Rahmen der Einflussmöglichkeiten der Stadt auf das Klinikum werde ich mich für eine bessere Versorgung einsetzen. Die Schaffung eines stationären Hospizes unterstütze ich.

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