Wer zündelt in Brüel?

Das massive Gebäude auf dem früheren Platz des Hundesportvereins am Weg zum Roten See liegt in Schutt und Asche. Am vergangenen Wochenende hatte hier der Feuerteufel zu geschlagen.

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11. April 2008, 03:27 Uhr

Brüel - Viele Jahre nutzte der Hundesportverein das Gelände. Ein massives Gebäude diente den Vereinsmitglieder als Unterkunft und Versammlungsraum. Als sich der Verein auflöste, ging die Fläche in Privathand über. Seit einem Jahr nutzt die Brüeler Jägerschaft den Platz und auch das Gebäude. In das massive Häuschen investierten die Jäger u. a. eine komplette Küche, stellten eine Sitzecke und eine Schrankwand auf. Am vergangenen Sonnabendmorgen brannte das Haus fast bis auf die Mauern nieder.

„Dass Fremde hier mal einsteigen oder eine Fete machen würden, damit haben wir schon gerechnet. Aber damit, dass das Häuschen abgefackelt wird, nicht“, sagt Jagdpächter Knut Tschammer. Wie es jetzt hier weitergeht, weiß er noch nicht. Denn auch das Energieunternehmen hat aus Sicherheitsgründen gleich die Versorgungsleitung gekappt, die über eine Oberleitung ins Haus führte.

600 Euro Belohnung versprechen die Brüeler Jäger für sachdienliche Hinweise, die helfen, den oder die Brandstifter dingfest zu machen. Hinweise, auch vertraulich, können auch an Knut Tschammer gegeben werden.

„Nach unserer bisherigen Erkenntnis haben die Täter nichts mitgenommen, obwohl u. a. ein Notstromaggregat und ein nagelneuer Grill im Haus standen. Es muss ihnen also wirklich nur ums Zündeln gegangen sein“, vermutet der Jagdpächter. Die Kriminalpolizei ermittelt und geht, wie SVZ vom Jagdpächter erfuhr, inzwischen von Brandstiftung aus.

Die Ermittlungen laufen auch in einem anderen Brüeler Fall. Erst im März stand ein Gartenhaus am Alleeweg in Flammen. Einen Zusammenhang zwischen beiden Bränden sieht die Kripo aber nicht.

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