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16. Dezember 2017 | 00:47 Uhr

Wer macht mit im Pestumzug?

vom

svz.de von
erstellt am 28.Mai.2010 | 07:02 Uhr

Plattenburg | Mitmachen statt nur Zuschauen ist ein junger Trend auf dem mittelalterlichen Spektakel auf der Plattenburg, der bei den Gästen gut ankomme und in diesem Jahr fortgesetzt werden soll, so Uwe Neumann vom veranstaltenden Prignitzer Tourismusverband. Am 19. und 20. Juni findet die 17. Auflage des beliebten Spektakels statt.

Im vergangenen Jahr konnten wieder mehr als 6500 Besucher gezählt werden, nachdem ihre Zahl in den zwei Jahre zuvor rückläufig war. Ihr aktives Einbinden bezeichnet Neumann als reelle Chance, die Attraktivität des Festes zu steigern. Beispielsweise durch traditionelles Handwerk. Dieses wird an etwa 20 Ständen praktiziert. "Hier findet kein Verkauf statt, sondern wird alte Kunst vorgeführt, werden Workshops angeboten", so Neumann.Wer mag, ist eingeladen, Seife zu sieden, etwas zu filzen oder gar selbst einmal den Schmiedehammer zu schwingen", ergänzt Thomas Welte, Organisator und Regisseur des Spektakels.

Kostümierte erhalten Preisnachlass

Neben den Schaukämpfen der Steppenreiter, die szenisch ein Nonnenkloster angreifen, wird es erstmals einen Pestumzug über das gesamte Veranstaltungsgelände geben. "Dazu laden wir alle Besucher ein, die sich dafür extra schminken lassen und wählen können", sagt Welte. Dabei hätten sie die Wahl, eine Pestleiche am Wegesrand zu spielen, oder im Zug mitzugehen. Vorneweg wolle ein fanatischer Priester mit Weihrauch die bösen Pestgeister vertreiben.

"Das Spektakel soll kein lebendiges Museum sein, sondern die Gäste sollen in dieses Mittelalter eintauchen", beschreibt Welte. Daher auch die Aufforderung, in einem historischem Kostüm anzureisen. In diesem Fall werde der Eintrittspreis ermäßigt oder ganz erlassen, verspricht Uwe Neumann. Unterstützt wird der Tourismusverband von mehreren Partnern, darunter die Gemeinde Plattenburg.

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