Wenn viele Hände anpacken - Verein lud Dömitzer Bürger zum Frühstück ein

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17. August 2008, 06:14 Uhr

Dömitz - Auf dem Programm stand nichts weiter als das gemeinsame Frühstück unter freiem Himmel. „Wir wollen ganz locker und entspannt mit den Leuten ins Gespräch kommen“, meinte Marilen Hahme, Gründungsmitglied von LuK. Vielleicht stelle sich dabei heraus, welche Bedürfnisse die Dömitzer haben und welche Probleme und Projekte angepackt werden sollten.

Eine belebte Stadt – das sei das übergeordnete Ziel, das sich der Verein auf die Fahnen geschrieben habe. Und damit verknüpft habe er es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Leben in der Stadt zu fördern und Anreize für eine Neuansiedlung von Wirtschaft und Privatleuten zu schaffen.

Gemeinsam mit den Bürgern Konzepte erarbeiten„Architektonisch ist Dömitz ja eine sehr schöne Stadt, und auch die Lage am Deich ist gut, allerdings ist das Leben etwas eingeschlafen“, sagte Hahme. Doch wenn viele Hände mit anpackten, könne hier etwas entstehen, da ist sich die Dömitzerin sicher. Deshalb wolle die Initiative LuK gemeinsam mit den Bürgern Konzepte erarbeiten.

Zudem strebe sie eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt und den Kirchen an – die katholische Kirche engagiere sich ja bereits. Darüber hinaus wünscht sich Marilen Hahme für Dömitz aber auch ein Stadtmarketing, denn um auch diese Aufgabe abdecken zu können, sei der Verein, der erst im Oktober 2007 gegründet wurde, einfach zu unerfahren.

Bewusstsein entwickeln, dass etwas passieren muss
Doch auch wenn LuK noch jung und unerfahren ist, haben die Mitglieder schon allerhand auf die Beine gestellt, unter anderem einen Architektur-Workshop, „Offene Gärten und Höfe“ sowie eine Musiknacht.

Vor allem den Workshop hätten die Dömitzer sehr gut angenommen, so Hahme. Einige seien daraufhin sogar Mitglied bei LuK geworden. Inzwischen habe der Verein schon 20 Mitglieder und einige Freunde, die sporadisch dabei seien – alle Bürger aus der Region Dömitz. Und die Anzahl nimmt weiter zu.

„Allmählich wächst hier eine buntgemischte Gruppe, die sich für Themen interessiert und ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass etwas passieren muss“, meinte die Dömitzerin.

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