Welche Maßnahmen zur Energieeinsparung wollen Sie als OB durchsetzen?

von
11. September 2008, 02:08 Uhr

Welche Maßnahmen zur Energieeinsparung und optimalen Energieversorgung in städtischen Gebäuden wollen Sie als OB bei Sanierungen und Neubauten durchsetzen?


Volker Goebel
Bei Notwendigkeit von Ersatz, bitte die Wärmepumpe prüfen. Da geht es um die Nutzung von Erdwärme. Propan siedet ja schon bei -42 Grad Celsius. Bekannte technische Gase in den geschlossenen Kreisläufen können dem Erdreich viel „Temperatur entziehen“, die wir als Menschen nutzen.

Angelika Gramkow
Vorschläge dazu will ich mit allen Beteiligten in Schwerin diskutieren, um den Ist-Stand zu untersuchen und Möglichkeiten und Initiativen auszuloten, z. B. Solarbörsen. Leitstelle Energiemanagement. Mein Ziel ist ein kommunales Klimaschutzprogramm für die Stadt.

Andreas Helms
Mit Experten aus den einzelnen Fachbereichen an einen Tisch und für jedes einzelne Projekt eine ordentliche Lösung erarbeiten.

Fred Kriebel
Wichtig ist, Mitarbeiter und Nutzer städtischer Liegenschaften zu sensibilisieren, das es das Geld ihrer Stadt ist, das durch unsachgemäßen Umgang mit Energie verschwendet wird. Bei Neubau und Sanierung müssen neuste Normen und nachhaltigste Technologien zur Energieeinsparung angewendet werden.

Frank-Peter Krömer
Als OB werde ich dafür Sorge tragen, dass nicht nur die Energieeinsparverordnung eingehalten wird, sondern vorrangig neueste Techniken zur Energieeinsparung zum Einsatz kommen. Solaranlagen auf städtischen Gebäuden sind für mich ein weiterer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Hans-Peter Kruse
Durch Sanierung entfallen 40 Prozent des Energieverbrauchs. Hier liegt ein enormes Energieeinsparpotenzial, für dessen konsequente Erschließung ich mich einsetzen werde. Ich bin auch für einen Energiemix, der Abhängigkeiten von einzelnen Produzenten verringert und Bürgern kostengünstige Energie sichert.

Gottfried Timm
Klimaschutz ist mir sehr wichtig, auch in öffentlichen Gebäuden. Mittels Contracting – ein Investor finanziert die Sanierung und erhält einen Anteil der gesparten Kosten – können Stadt und Privatwirtschaft in Schwerin gewinnen.

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