Was Ein-Euro-Jobber instandsetzen, zerstören andere

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26. August 2008, 09:52 Uhr

Brüel - Seit Juni arbeiten drei Ein-Euro-Jobber über den Bildungs- und Beschäftigungsverein Kobrow auf dem Wandweg zwischen Brüel und Thurow. „Die Arbeiten erfolgen alle per Hand. U. a. werden die Löcher beseitigt und die Randseiten abgestochen“, zählt Bärbel Adjinski, Geschäftsführerin des Vereins, auf.

Mit der Maßnahme „Instandsetzung des Wanderweges Boland“ habe der Verein auf den Wunsch vieler Bürger reagiert, die diesen Weg gern und oft nutzen. Beispielsweise Radfahrer, Wanderer oder Leute, die mit ihrem Hund hier spazieren gehen, weiß sie. Mitten auf dem Wanderweg gibt es auch ein kleines Insektenhotel, das die Ein-Euro-Jobber wieder hergerichtet haben. Wie die beiden Bänke in dessen unmittelbarer Nähe.

„Am vergangenen Freitag war noch alles in Ordnung. Als wir am Montag früh hier weiter machen wollten, war alles zerstört“, sagt Hans-Jürgen Eidner, der die Ein-Euro-Jobber im Grünen Bereich anleitet. „Die Bänke liegen im Gestrüpp, das Insektenhäuschen ist umgestoßen worden. Und gefunden haben wir auch Teile der Plastestühle und andere Sachen aus einem nahen Hochsitz“, zählt er weiter auf.

„Wenn wir hier arbeiten, hören wir auch von Leuten, wie gut das ist, was wir hier machen und dass sie froh sind, sich auf dem rund 3,5 Kilometer langen Weg zwischen Thurow und Brüel auf den Bänken ausruhen zu können. Klar, dass wir die Bänke wieder fertig machen und aufstellen“, sagt er.

Zwei weitere Bänke soll es dann noch am Anfang des Weges aus Brüel kommend geben. Die Auswirkungen von Vandalismus spüren die Ein-Euro-Jobber auch unmittelbar: „Wir haben keinen Bauwagen mehr, der uns in den Pausen Unterkunft bietet. Es wurde immer wieder eingebrochen und der Sachschaden war enorm“, so Eidner.

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