Warnstreik in Nordwestmecklenburg

<fettakgl>Einen Warnstreik vor </fettakgl>der Grevesmühlener Malzfabrik hatte es zuletzt im Jahr 2008 gegeben. Am Montag sollen Beschäftigte erneut die Arbeit niederlegen.<foto> Karl-Ernst Schmidt</foto>
Einen Warnstreik vor der Grevesmühlener Malzfabrik hatte es zuletzt im Jahr 2008 gegeben. Am Montag sollen Beschäftigte erneut die Arbeit niederlegen. Karl-Ernst Schmidt

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05. Februar 2010, 07:49 Uhr

Nordwestmecklenburg | Beschäftigte der Kreisverwaltung in Grevesmühlen werden am Montag in einen zunächst befristeten Warnstreik treten. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft gemeinsam mit dem Beamtenbund (dbb) zu diesem Arbeitskampf auf, nachdem die Arbeitgeber bei den bundesweiten Tarifverhandlungen für die Kommunen und Bundeseinrichtungen auf stur stellen, so ver.di. Der Warnstreik im Landratsamt Grevesmühlen wird von 7 bis 12 Uhr dauern.

Trotz der Protestaktion wird am Montag in der Malzfabrik und in den Außenstellen wie der Kfz.-Zulassung während dieser Zeit gearbeitet. Auch Anrufe werden entgegen genommen. "Wir gehen davon aus, dass einige der Beschäftigten dem Aufruf zwar folgen werden, der Großteil aber seiner Arbeit nachgehen wird. Dieses haben viele Kollegen bereits kund getan. Unsere Beamten haben kein Streikrecht", sagte Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen gestern.

In den Ausstand treten auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung Schwerin, ihre Eigenbetriebe und der Landkreisverwaltungen Ludwigslust und Parchim sowie der Stadt Plau am See und der Wasser-und Schifffahrtsämter der Region. Die Beschäftigten fordern u. a. fünf Prozent mehr Geld, die Erhöhung des Ausbildungsentgeltes um 100 Euro und eine verbindliche Übernahme der Auszubildenden.

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