Warnemünde in Feststimmung - 71. Segel-Woche bei traumhaften Bedingungen gestartet

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06. Juli 2008, 07:41 Uhr

Rostock - Mit traumhaften Bedingungen startete Warnemünde in die Festwoche: So viele Menschen wie nie zuvor verfolgten den sonnigen Auftakt der 71. Warnemünder Woche am Wochenende. Über 200 000 Besucher erfreuten sich am „Ümgang“, Rostocker Pilsener Waschzuberrennen, an Beach Party und Segelregatten. Knapp 1000 Segler aus 30 Nationen starteten bei zum Teil leichtem Wind ihre Wettfahrten.

Zu den ersten Siegern gehörten die Berliner Erik Heil und Sebastian Salein. Sie verwiesen die amtierenden deutschen Vizemeister Lutz Stengel und Frank Feller aus Rostock in der 505er-Klasse auf den zweiten Rang. „Wir sind die ewigen Zweiten, doch waren Erik und Sebastian heute eindeutig besser, sie sind die Leichtwindspezialisten“, fasste ein dennoch froh gestimmter Frank Feller am Ende zusammen. Nun hofft er auf eine Revanche bei dem in 14 Tagen beginnenden Europa Cup der 505er vor Travemünde.

Sichtlich zufrieden kam Karl Purdie aus Neuseeland vom Wasser wieder: Er hielt die Konkurrenz souverän in Schach und gab damit eine klare Empfehlung für die morgen startende WM der OK-Jollen ab. Der 42-Jährige entschied heute abschließend die Ranglistenregatta der OK-Jollen für sich, die als Warm-Up für die WM vor Warnemünde ausgesegelt wurde. Gleich vier „Kiwis“ haben sich an der Spitze der Ergebnisliste in der OK-Jollen Klasse platziert, bevor die Phalanx von dem 63-Jährigen Dänen Jörgen Lindhardtsen auf Rang fünf durchbrochen wird.

Halbzeit heißt es hingegen für die Teilnehmer des Laser Europa Cup. Nach vier Wettfahrten führt hier der Franzose Jean Baptiste Bernaz punktgleich vor Valeriy Kydryahov (Ukr) und dem Lübecker Oltmann Thyen mit ebenfalls 32 Punkten. „Mir hat das gewisse Händchen gefehlt“, analysierte Lasersegler Alexander Schlonski seinen heutigen 14. und 35. Platz.

Der Rostocker, der bereits nach zwei Tagen beim Laser Europa Cup die Koffer packt und zum Training nach Quingdao fliegt, ist mit seinem zehnten Platz im Gesamtklassement dennoch hoch zufrieden. "Das Ziel war, meine Starts zu verbessern und die haben heute bestens geklappt, auch der Bootsspeed stimmte„, meinte der Athlet, der nach wie vor auf seine Nominierung für die Olympischen Spiele 2008 hofft.

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