Wariner erneut Qualitäts-Sieger bei Stiftung Warentest

Die beste Taschenfederkernmatratze kommt aus Warin. So urteilt die Stiftung Warentest. Bereits zum dritten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren kürte die Stiftung ein Produkt von Malie zum Testsieger.

von
03. April 2008, 10:36 Uhr

Warin - Dem Mecklenburgischen Matratzenwerk Malie ist es beim diesjährigen Frühjahrstest gelungen, zum dritten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren mit einem seiner Produkte Testsieger zu werden, diesmal mit der Taschenfederkernmatratze Smaragd medicott. Die Stiftung Warentest prüfte 13 Produkte. In nahezu allen Kategorien errang Malie das Urteil „gut“. Besonders hervorgehoben wurde die Haltbarkeit der Wariner Matratze mit „sehr gut“.

Gleich als das Heft von Warentest mit den Ergebnissen heraus kam, klingelten im Wariner Werk die Telefone. Kunden aus ganz Deutschland wollten wissen, wo sie das Produkt kaufen können, war von Geschäftsführerin Grit Rohs zu erfahren.
Nicht zuletzt auf Grund der Testerfolge in den vergangenen drei Jahren konnten die Wariner ihren Umsatz nahezu verdoppeln.

Mittlerweile verlassen jeden Tag 1000 Matratzen das Werk. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von ca. 70 vor 15 Jahren auf derzeit rund 100. In den Herbst- und Wintermonaten, wenn Matratzen besonders gefragt sind, arbeiten bei Malie bis zu 120 Menschen.
„Lieber kleinere und gesunde Schritte“, erklärt Grit Rohs die Geschäftspolitik des Wariner Matratzenwerkes. Es baute seit 1993 den Maschinenpark schrittweise aus und rüstete die Lkw-Flotte auf mittlerweile 15 Fahrzeuge aus. Ganz bewusst setzt das Werk auch nicht auf nur einen Abnehmer, sondern auf eine breite Kundschaft. Zwei Großabnehmer sind auch darunter, so Grit Rohs. Malie beliefert aber beispielsweise auch Tischler, Dekorateure, Krankenhäuser und Hotels.

Und auch ins Ausland. Seit fünf bis sechs Jahren etabliert sich Malie immer mehr auf dem chinesischen Markt. Mittlerweile gehen im Durchschnitt jede Woche zwei mit Wariner Produkten voll beladene Container auf Seereise nach Fernost. Das sind 400 bis 450 Matratzen und damit fast eine halbe Tagesproduktion. In China wächst eine Mittelschicht heran, die sich Qualitätsprodukte wünscht, erklärt Grit Rohs.

„,Made in Germany’ wird im Asiengeschäft groß geschrieben“, berichtet die Geschäftsführerin. Nachdem man sich zusammengerauft hat, gebe es eine gute Zusammenarbeit mit den chinesischen Abnehmern. Stabile Beziehungen gibt es ebenfalls zu holländischen und dänischen Kunden. Die Wariner liefern beispielsweise aber auch in die Ukraine, nach Neuseeland und Australien.

Wird mit dem zunehmenden Absatz das Werk in Warin weiter ausgebaut? Bislang ist das noch nicht vergesehen, ist den Worten der Geschäftsführerin zu entnehmen ist. Derzeit haben die Maschinen noch freie Kapazitäten. Und auf eine größere Nachfrage kann Malie mit dem Zwei-Schicht-Betrieb reagieren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen