Wallensteins Kanal bald Realität?

Der alte Wallensteingraben soll nicht angetastet werden. Der neue Wasserlauf würde fast parallel in den Niederungen wenige hundert Meter östlich in direkter Nord-Süd-Ausrichtung verlaufen, ihn  nahe der Rosental-Autobahnbrücke kreuzen und schließlich in den Wismarer Südhafen münden. Foto: Michael Schmidt
Der alte Wallensteingraben soll nicht angetastet werden. Der neue Wasserlauf würde fast parallel in den Niederungen wenige hundert Meter östlich in direkter Nord-Süd-Ausrichtung verlaufen, ihn nahe der Rosental-Autobahnbrücke kreuzen und schließlich in den Wismarer Südhafen münden. Foto: Michael Schmidt

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08. Mai 2008, 06:51 Uhr

Nordwestmecklenburg - Zu dem Treffen am Freitag, 16. Mai im Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg wird auch Axel Höhn erwartet, der Vorsitzende des Vereins Wallenstein-Wasser-Weg. Er und seine Mitstreiter haben das Ziel, die Entwicklung des Wasserweges zwischen Wismar und Schwerin als touristische Entwicklungsachse zu unterstützen, um so der jahrhundertealten Idee einer Wasserstraße zwischen Elbe und Ostsee zum Erfolg zu verhelfen. „Mit der Realisierung würde eine entscheidende Lücke im internationalen Wassertourismus Norddeutschlands geschlossen“, meinen die Mitglieder des in Schwerin ansässigen Vereins.

Vision 2010 ruft auch Gegner auf den Plan
Das Konzept sieht unter anderem vor, entlang des Kanals, Hotels mit Anlege- und Einsetzstellen für private Boote und Charterboote, Marinas mit Bootsservice und Gastronomie, Urlaubs- und Ferienhäuser sowie Campinganlage, Parks und Kunstlandschaften zu schaffen im Einklang mit dem Landschaftsschutz.

„Vision 2010“ nennt der Verein Wallenstein-Wasserweg das Projekt, das sowohl Befürworter als auch Gegner auf den Plan ruft. „Viel zu teuer“ und „unwirtschaftlich“ argumentieren die einen, die anderen sprechen von einer gewaltigen Chance der Regionalentwicklung mit nachhaltiger touristischer Anziehungskraft.

Um die Debatte zu versachlichen, hat der Verein Wallenstein-Wasser-Weg die „Vision 2010“ entwickelt. Dahinter verbirgt sich eine präzise Projektkonzeption, die nicht nur von den beiden involvierten Gebietskörperschaften – Landkreis Nordwestmecklenburg und Hansestadt Wismar – mitgetragen wird.

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