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Borkum/Wilhelmshaven: Nordsee-Windparks „Bard Offshore 1“ : Viel Wind um Offshore

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Das Rennen um den Ausbau der Windkraft geht weiter: Gestern nahmen Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister und der EU-Energiekommissar Günther Oettinger die Windräder in Betrieb.

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erstellt am 08.Apr.2011 | 10:07 Uhr

Das Rennen um den Ausbau der Windkraft geht weiter: Gestern nahmen Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister und der EU-Energiekommissar Günther Oettinger (beide CDU) die Windräder des ersten kommerziellen Nordsee-Windparks "Bard Offshore 1" - mit immerhin schon 17 von insgesamt 80 geplanten Anlagen - in Betrieb. Prompt legt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach: Sie hat im Mai einen Termin beim Projekt "Baltic 1" in der Ostsee. Das umfasst zwar nur 21 Windräder, liegt aber quasi vor ihrer Haustür, dicht vor der mecklenburgischen Küste. Nach der Atomkatastrophe in Japan und den Niederlagen von Union und FDP bei den Landtagswahlen sind jetzt zügig positive Schlagzeilen in der Energie-Debatte gefragt. Die Windkraftbranche sieht derzeit gute Chancen, die Atomenergie in Deutschland überflüssig zu machen: In der Ostsee rund 19 Kilometer nördlich der Insel Rügen soll nun ein weiterer Windpark entstehen. Für das Projekt "Arcadis Ost 1" hat nach Angaben des Verkehrsministeriums das Raumordnungsverfahren begonnen.

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