Bestrafung für Eingaben bei Ludwigsluster Bürgermeisterwahl? : Verschiedene Briefe an potenzielle Wahlhelfer

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Ludwigsluster Bürger haben in diesen Tagen Post bekommen, in der sie um ihre Mitwirkung als Wahlhelfer gebeten werden, wenn im September an die Urnen gerufen wird, um einen neuen Landtag zu wählen.

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05. Mai 2011, 06:39 Uhr

ludwigslust | Ludwigsluster Bürger haben in diesen Tagen Post bekommen, in der sie um ihre Mitwirkung als Wahlhelfer gebeten werden, wenn im September an die Urnen gerufen wird, um einen neuen Landtag zu wählen. Die Briefe hätten für erhebliche Unruhe gesorgt, so Stadtvertreter Jörg Hintze (Alternative Liste) bei der letzten Sitzung des Stadtparlaments.

Die Stadtverwaltung hat zwei verschiedene Schreiben verschickt - die einen als Bitte, die anderen als ultimative Aufforderung verfasst. Letztere erhielten all jene Bürger, die bei der letzten Ludwigsluster Bürgermeisterwahl Eingaben gemacht hatten. Hintze wollte nun von Bürgermeister Reinhard Mach Aufklärung erlangen. Auch Torsten Hinrichs (FDP/Hinrichs) und Uwe Knötel (Bürger für Ludwigslust) fragten an, nach welchen Gesichtspunkten die Briefe geschrieben wurden und wer dies veranlasst habe. Ein solches Vorgehen sei deplatziert, so Hinrichs.

Bürgermeister Reinhard Mach äußerte, man habe den Wahlkritikern die Möglichkeit geben wollen, nicht nur anzuzweifeln, sondern sich auch persönlich einzubringen. Und Angela Kretzschmar, Sachgebietsleiterin Personal/Recht, sah die Eingaben als Diskreditierung aller fleißigen Wahlhelfer, die sich zum Teil über Jahre engagiert hätten.

Da über dieses Thema keine Diskussion zustande kam, ist davon auszugehen, dass die Mehrheit der Stadtvertretung die Meinung der Stadtverwaltung teilt.

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