Verein Energie-Preis-Kampf wandte sich an Bundeskanzlerin Merkel

Teilnehmer der Demonstration am vergangenen Sonnabend in Brüel lesen eine Petition an den Landtag. Foto: Michael Beitien
Teilnehmer der Demonstration am vergangenen Sonnabend in Brüel lesen eine Petition an den Landtag. Foto: Michael Beitien

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28. Juli 2008, 07:21 Uhr

Brüel - „Es brennt. – Fangen Sie rechtzeitig zu löschen an!“ – Das schreibt der Verein Energie-Preis-Kampf (ENPKA) in einer Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach einer Demonstrationsveranstaltung in Brüel schickte ENPKA eine Petition mit den Forderungen von Spediteuren, Fuhrunternehmern und Bürgern aus Mecklenburg-Vorpommern nach Berlin.

Angesichts der rasant gestiegenen Energiepreise fordert die Brüeler Initiative von der Regierungschefin nationale Regelungen für die Kraftstoffpreise und die Kfz-Steuerbefreiung für Gewerbetreibende. Die Aussetzung der Mauterhöhungsverordnung ist eine weitere Forderung, weiterhin möchten die Protestler eine für den Mittelstand freundliche Lösung zum Kostenausgleich noch in diesem Jahr. Die sofortige Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer und die Gleichbehandlung der Verkehrsträger bei der Personenbeförderung machen den Forderungskatalog komplett.

Wie in anderen Ländern, beispielsweise in Spanien, sollte der Staat die Höchstgrenze bei den Spritpreisen festsetzen, erklärte Jens Grunwald, Vorsitzender von ENPKA. Mitinitiator Olaf Brylka hält eine Verstaatlichung der Energiekonzerne für notwendig, um Preissteigerungen entgegen zu wirken.

In den vergangenen Wochen hatte ENPKA jeden Sonntag zu Demonstrationen in Brüel eingeladen. Die nächste Protestveranstaltung ist an einem Montag, am 11. August, geplant. Dann fährt ein Konvoi von Brüel in Richtung Schwerin, um auch eine Petition an den Landtag zu übergeben.

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